HomeHet karakter der onafhankelijke theologiePagina 92

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_ in de reehtsgeleerdheid door Savigny en Eichhorn, en dit doet eerst heden
l ten dage' de natuurwetensehap, door zich van de natuurphilosophie vrij
( te make11 en hare eigene, inductievc, exacte methode te volgen. ,,Dies
neue Epoche der Naturforschung ist bedeutsain und schon jetzt f1·uchtbar l
für alle andere Facultäten geworden. Für die Theologie einmal, weil sie i
dadureh angetrieben Ward, sich auf ihre eigentliche Wurzel und Substanz, U
W I den religiösen Offenbarungsgehalt, bestimmter zu besinnen und zu concen-
l triren. Hatte ferner die Theologie lange Zeit hindurch einen zu spiritua-
listisehen, nicht sowohl idealen als naturfliichtigeir Charakter, der sich be-
sonders im Zurüekbleiben der Ethik zeigte, so hatte sich jetzt das Auge ·
für die 'äussere Realität und ihre treue, nüchterne Betraehtung wie zum
r ersten Mal recht ersehlossen, woraus der Theologie, die hierfür ein Ver-
« i ständniss hatte, und der Philesophie, die auf ihre Weise an ühnliehem J
l Idealismus gelitten, ganz neue, herrliehe Aufgaben und Aussichten erwuehscn.
,_ Denn die Materie dnrfte jetzt nicht mehr bless als das Verächtliehe,
E Sehleehte, den Geist hemmende, wie so lange geschah, behandelt werden;
l letzt wurde mit steigender Klarlieit erkannt, dass sie auch für den Geist
) etwas ist und ihm etwas leisten sell, nicht bloss als Symbol und Spiegel, g
U ‘ als Material und Uebungsplatz, sondern auch als Mittel zur Selbstobjeeti-
l ` virung und Selbstbefreiung des Geistes, ja als Moment für seine sich i
l darlebende Wirklichkeit .... Und wenn auch da und dort im jugendliehen
Kraftgefühl einzelne Vertreter der Naturwissenschaft sich für die lange
, ri, Unfreiheit nach mensehliehe1· Weise zu entschêidigen gesueht, sie, die lange
1 lverkannte, jetzt als das Universum des wahren Wissens oder Seins behandelt, .
, also die von ihnen erkannten Naturgesetze als die ausschlicssliehen Welt-
i gesetze betrachtet haben und demgemàiss das Entscheidende, wenn nicht
I vernichtende Wort über den Geist, die Welt der Geschichte, der Religion
l und Ethik, haben spreehen wollen, se wird man vom Standpunkt der Uni- ‘
L versitàiten auch darob nicht zu erschreeken haben. Es ist` darin noch eine l
i ` Naehwirkung lange empfundener Fesseln und ein Rest eifersüclitiger Un- l
g sieherheit über die neugewopnene Selbstiindigkeit, so wie das Streben zu
` erkennen, nicht das Geringste von dem eigenen Gebiet sich entgehen zu
l" lassen, sondern dieses im ganzen Umfang seiner Grenzen in Besitz zu
‘l nehmen." Ook de verhandeling van denzelfden auteur over ,,die Bedeutung
de1· deutsehen Universitäten für den Protestantismus und die evangelische
áï ‘ Kirche," op de vergaderingen der Evangelische Alliantie te Parijs, 1855,
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