HomeZur Sicherheit des Lebens in den Theatern mit besonderer Berücksichtigung der TheaterbrändePagina 49

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Schlusswort.
Wir haben somit, vielleieht nicht in genügendem Zusam­
menhange, in dieser Brochure alle jene Gedanken niedergelegt,
welehe uns die Unmittelbarkeit der Ringtheate1‘­Katastr0phe
~ F aufdrängte. Wir haben sie in der Hoffnung niedergelegt, dass
° dieselben vielleicht doch von einigem allgemeinen Nutzen sein
i, könnten. Wenn es uns aber damit auch nur gelungen sein
r wird, die zähe Standhaftigkeit des bei uns so tief eingewur­
zelten Satzes: ,,Trotzdem und trotzdem bleibt Alles
beim Alten" erschüttert zu haben, so werden wir befriedigt
zi die kleine Mühe dieser anspruchslosen Arbeit niemals bereuen
{ wollen.
; . Wir sind fest überzeugt, dass man nun für die Sieherheit
j`. in den Theatern wohl einige Massnahmen treffen wird; die
Warnung vom 8. December war doch zu entsetzlieh ernst, um
darüber ruhig hinwegzugehen.
I Um aber die ebenso dringend gebotenen Sieherheitsvor­
J kehrungen in anderen öffentlichen Versammlungsorten, in Con-
eertsälen, Kirchen,‘ Schulen, Krankenhäusern u. s. w. zu treffen,
wird man damit erst warten, bis eine Katastrophe auch in
V diesen Objecten hereingebroehen und das Zeiehen zu energi-
schem Handeln gegeben? ·
A Stewemo az vedere!

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