HomeZur Sicherheit des Lebens in den Theatern mit besonderer Berücksichtigung der TheaterbrändePagina 10

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cums ver Augen ­- die besten sind,..deren Parterre thatsäehlich
` par terre, d. h. in der Höhe des Strassenniveaus oder nur
wenig darüber angeordnet erscheint. ,
i Die innere Anlage der Theater, die Oertliehkeit der in *3
i denselben benützbaren und unbenützbaren Räume, der zugäng­
lichen Gänge und Stiegen, kurz der Gesammtplan der Theater
darf nicht wie bisher dem Publicum ein unlösbares Räthsel
sein; das Publicum muss mit dem Theaterplane
sich vollkommen vertraut machen können. Wir
l verlangen zu diesem Zwecke, dass dem Publieum in möglichst
, grcsser Anzahl in den verschiedenen, von ihm benützten Räumen "
leicht lesbare Pläne des Theaters mit besonders auffälliger
Kennzeichnung der Ausgänge und der ausserhalb der Zu-
schauerräume beündlichen Zuüuehtsräume ersichtlieh gemacht . `
werden. - Dass aus dem Besehen der Plane nur Einzelne
der Theaterbesucher werden klug werden können? -- Mehr
will nicht erreicht sein! Wenigstens werden im Augenblieke
der Noth diese Einzelnen nicht fehlen, denen das dankbare V ·
, Amt der Wegweiser zufallen wird. ‘
Zuscïmmer- cmd lwbemémme. -_ Die neuen Theater sollten T
l in allen Stockwerken, ob nun Lcgen oder Galeriesitze in den-
l selben angeordnet sind, hinter den Logen, beziehungsvveise
Sitzreihen breite, möglichst breite Gänge erhalten, an die
sich unmittelbar, ebenfalls dem Publicum stets und leicht zu- ,
gängliehe Nebenräume, deren Tagliehtöffnungen in Glas­P0r­ .‘
tieren bestehen und auf breite offene Terrassen hinausführen, V
anschliessen. Nur dadurch würde es möglich, im Falle einer
plötzlich hereinbrechenden Katastrophe in wenigen Augen-
blieken den eigentliehen Theatersaal zu entleeren und die
Zuschauer mit absoluter Sicherheit vor einem Unfalle
zu bergen. 'Kurz, ausser den für die Theaterbesucher bestimmten
eigentlichen Zuschauerräumen müssen zum Mindesten gleich
grosse Fassungslocale als Nebenräume, als Zufluchtsräume ‘
vorhanden sein, welche immer zugänglich sein sellen und
von den Theaterbesuchern, z. B. in den Zwisehenacten, zur ”
Ergehung sollen benützt werden können.
1n den sehen bestehenden Theatern scllen die vor-
` handenen Räume, welche gegenwärtig zum Privatgebrauehe
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