HomeDie Entstehung der Wurten oder "Terpen" und die Senkung des BodensPagina 4

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I b. richtige Faltungsbewegungen (Bildung von Satteln 1
. und Mulden) 1
` c. Verschiebungen, sowohl in horizontaler wie in L
vertikaler Richtung an Brüchen (Bildung von Hcrsten [
und Graben)1). VVir müssen also erforschen von welchen i
dieser Bodenbewegungen die Niederlande betroffen (
worden sind, wie gross ihr .Einf1uss gewesen ist, und {
wie lange sie gedauert haben um daraus auf ihre 1
mutmaassliche Wirkung in der Zukzmfzf schliessen zu E
können.
Aus Bohrungen ist uns bekannt, dass wenigstens seit
dem Pliozan -­ obwohl wahrscheinlich mit kurzen Unter-
( brechungen oder selbst Perioden entgegengesetzter Be- ·
i_ wegung - die Niederlande sich an sub. ez angehörenden
I Senkungen beteiligt haben, und zwar die N. W. Gegenden
L am stärksten.
1 Zwar haben auch die sub. b genannten Bewegungen
ihren Einfluss auf die Niederlande geltend gemacht, aber
in viel starkerem Maasse scheinen die sub c erwahnten
1 zu dem Aufbau dieser Gregend beigetragen zu haben.
. In den Provinzen Limburg und Brabant und im Ruhr- W
kohlenrevier hat man ihren Einüuss bis in die Carbon- 1
periode zurückverfolgen können. In jenen Gegenden
beherrschen diese Bewegungen auch heute noch das ‘
Relief des Landes zum grössten Teil, wie u. a. aus dem {
Flusslaufen hervorgeht. 2) Die Gräben sind hier einiger­ |
maassen fächerartig auslaufend S.O.-N.W. und S.W.­- i
( N.O. gerichtet. 1
In dem ansserhalb des Kohlenreviers gelegenen Nie-
I derlandischen Gebiete haben sich diese Graben noch
nicht mit Sicherheit nachweisen lassen, weil dort die
älteren Erdschichten durch die sub cz genannten Bewe-
1) ,,Niederlande" (1-1) Die Nummern in Klammern beziehen
sich auf die Literaturliste. I
2) Rijksopsporing van Delfstoffen 1913 (23). (Man vergleiche
die Karte). T
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