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äïiê AI`- i fortzufiilhren, Ob sie i'hr Zie'! crreichen können, si:e‘ht da- iii
UDC! das l h·in, dah aber der Weg zu ihm nicht nur mit verhungerten {*3,i
_ Deutschen sondern auch miit verhungerten Engländern und til
ïï _Kë1Dä- , Franzosen bedeckt ist, steht über allem Zweiiel. Deutsch-
'I€1Ci1·bc­ tand ist heute der gröBte Schuldner der Weit, sein Ban- ig l`
Kälïlïä- kerott wäre zwar für die Konkursverwalter ein Geschäft, li
1en·Ka­ i für die Niasse der Gläubiger aber der gewisse Ruin. Jette
seinen En·glän.der und Franzosen, die Jetzt noch in dem Ruic
f· cl; CI t ,,Germany must pay!" ,,Le Boelie payera!" ­·­ Deutsdh-
lciicicht tand mus Zanten, der Deutsche wird zahlen!" - die Lösung i {Q
HCTf'3H­ aller Schwlerigkeiten erblicken, ahnen n·0Ct1 gar HiCi^ii,
xxch der welches Spiel mit ihnen gespielt wird: ein Spiel, bei dem L
tion auf sie nicht die Gewinner sein werden.
gwellt Werden die deutsche Ciesamtleistung und die iährlich
mS· das zu zahlenden Raten nicht sc bemessen, dah Deutsclsrland
imckên sie leisten kann, ohne die Wurzeln seiner Leistungsfähig­
ïlë B€‘ keit zu Zerstören, geht nicht die ganze Wirtschaftspolitilï ii
liaos der Sieger Deutschland gegenüber von dem Grundsatz aus, te
hf?’g?’~‘ die deutsche Arhcitskrafz wieder herzustellen und zu er-
mff""@f­ halten. dann wird der Sieg derer unvermeidlich, die aut
B‘Y€’_S`· den Triimmern nicht nur der deutschen, sondern der iii
Wwtig: ganzen gumpgttgehen VVirtschait thren Herrschertihron €r~ Vi
_N¤f¤r. richten wollen, Dann wird man sich aber auch nicht
't·_ Dis dariiber wundern dürfen. daB eine Bevölkerung, die durch
äïpäï Krieg und Armut in die Barbarei hmabgestoiäen ist, auch ii
.311 am barbarisch handelt: ein ProzeB, der in Ruüland bis zur
iv Wag_ Voilreife gediehen ist und von dem sich auch in aridern {gi
rjtêsem, Ländern schon manche bedenkliche Spuren gezeigt haben.
>rc<>hen, Die wirtschaitlichen Bestimmungen des Vertrages von
Www Versailles bieten alle Handhaben für eine soiche Politik
""’"’a‘ systcnztztischer W/irtsclzaftszerzrümmerung, sie bieten °.
aut der andern Seite, buchstäblich genommen, kaum die
VCT! die Möglichkeit, ihr und ilhren katastroplhalen Folgen aus dem ii'?
nz cr- Wege zu gehcn. Das mag in manchen Einzeiheiterl noch `I
en der nachgewiesen werden. ·
èdanke Die Forderung nach Auslieierung von vorhandenen Ma·
rid die schinen big zu 30% ihres Bestandes läuttgeradezu daraui l t
· Dal'- hinaus, die deutsche Wirtschait systematisch zu desorganï­
ii _¤¤~d sieren und leistungsunfähig zu machen. Man steile sich
iöljws vor, dah ein Betrieb jene Summe von Aufträgen über­»
weiter nemnen hat, die seiner augenblicltlicihen Leistungsiähigkeit
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