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·· ij zur Last. Else? ï.ot‘hrin~gen und die Kolonien übernehmen H]
liltxl i J überhaupt nichis von dcnSchul·den. Auch die hieraus fol- df
< gende weitere Belastung Deutschland-s zum Vorteil der dit
L Mii; {. annelctierenden Staaten wird aut die Wiedergutmachung El
g Q nicht angereclhnet. Bil
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· Aus der bisherigen Darstellung geht hervor: Die En- °‘
{ tente eigrzet sich deutsches Staatseigentum im Wcrte v0r¢
l Q Millzarden an, ohne diese Leisrung auf die Kriegsentschä­ EE
* >?;l ’ l= digzmg oder srmst irgwuiwic zu hnchen. Es sind das s0zu­ ‘
li5,;l’.T| l sagen Kleinigkeiten, die so nebenbei mitgeheni Es iolgt T‘
‘ dann, heben dieser als qnantité négligeable behandelten de
` l‘v'lillidrdenleist~ung die eigentliche Kriegsentschädigung, die
· im Namen der Wiedergutmachung gefordert wind; i'hr H
;:ää;il$,ä_ · Betrag ist noch nicht bekannt, er wird erst am 1. Mai 1921 d'
llzl i · bekanntgegeben werden. Aber Deutschland hat sich_be­ te
T reits unterschriitlich verpïlichïen mussen. die Rechnung. al
die i'hm vorzelegt werden wird, ohne Prüiung und Ein- b‘
« ‘ spruch zu bezzthlen. . fe
Es handelt sich um eine Su·mme von xhundert Milliarden l D
ël i Frie·den·s­ oder Goldmark, die sich aus Millionen kleiner g
und kleinster Teilcllien zusamimensetzt. Eine gewissen­ ä al
' 'hafte Berechnung der laut Vertrag dem Deutschen Reich ia
gi _, _ anzurechnenden Schäden wäre selbst bei dem allerbesten ki
Willen nicht möglich, es wird sich also um Sc/ziitzzzngeiz ; Pl
K ‘ handeln. die von interessierter Seite autgestellt sind. Auf. ul
hm diese_Weise diirite zunächst e·ine Summe zustan-de kom- l m
V P men. die ernst zu nehmen vielleicht der Wiedergut- g bl
machuneskommission selhst nicht gelingen wird. Sie wird IC
C dann Abstriche machen miissen, solange bis eine Sumrne ä tu
herauskommt, die man vielleicht aus Deutschland heraus­ i ul
l j messen zn können zlanbt.
l . _' Setzen sich die Entschädigungstorderungen aus unzäh- D1
‘ hgen kleinen Posten zusammen, so gilt aut der anderen H1
vt Seite für die Entschädigungen. die Deutschland zu zahlen B
" hat, ïzenau dasselbe. Aber wenn dort die natiirliche Ten- G
denz besteht. die Forderungen so hoch wie möglich hinauf- g•
~ ·_ zuschrauben, so besteht hier die ebenso natürliche Tendenz, Q G
. dan W/er! der denise/zen Leistimg so niedrig wie möglich Vt
Q einzuschätzen. Die Wiedereutniac‘hunqskon·imission zahlt T
Deutschland sozusagen Stücklohn, oder richtiger, sie zahlt E Cl
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