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! ‘ inente u. dergl. Bis zur völligen Räumung des deutsclien mm (
,K i Qebietes durch die Truppen der Enteme haben deren Luft­i walist
_,g I. fahrzeuge in Deutschland Durchflugs­ und Landungs~ Touai
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g,[ixjïï&;g ' Interalliierte Ulzerwaclzurzgskammissionerz, die die hype
Durehfiihruug dieser Bestimmungen kontrollieren sollen, lgic ü
werden van der Enteute eingesetzt. Die deutsche Re· die ‘
;.l|‘;§g‘§f4 l gieruug trägt die Kosten und hat ihnen alle amtlichen Be- Wm,
ilj?{"l·ë?' lane zu liefern, die sie zur Erledigung ihrer Aufgabe für ivm I-
l nötig halten. L A dguts
ibjllm Von allen Bestimmungen des Friedensvertrags sin·d die igrüni
über die Alirüszung diejenigen, die in Deutschland am mgmg
ffjië »· wenigsten grzmrlsätzliclzen Widerspruch erfahren. Die kann
;`gi[f§;· deutsche .Friedens·delegati0n hat sogar ihre Bereitschaft Da
' erklärt, die Deutschland zugestandene kleine Kriegsflotte Mm;
gleichialis aufzugeben, wenn auf anderem Gcbiete Er- sjgch
gi l r leichterungen gewährt wür-den; die Alliierten haben jedoch übrgg
·i;_ê ven diesem Angebot keincn Crebrauch gemacht. gabgi
ig! Die Alliierten haben den doppelten Fehler begangen, die En
ill; i Abrüstung nirlzt in allen Ländern in gleichem Sehritt lurch­ Fr
nl li ïufiihren und Deutschland nicht einmal die Trupnen zu Rt
ï;l§;‘ii§ belassen, die es zur Aufrechterhaltung der Ordnung im Ik
lig; ; Lande braucht. Da·durch erscheint der Frieden auch im ()<
F l i Punkt der Abrüstung als ein Diktatfrieden und als solcher It;
fi i als eine moralische Unterstützung des Militarismus. In- l W,
; i· dem die Gegner zwar den geschlagenen Staat zwingen, das i
1, liïi seine Waffen niederzulegen, selber aber ihre Rüstung bei- an d
f ` ` behalten, machen sie es den deutschen Anhängern der Ab- Zustz
‘ lriistung wirklich sehr schwer, di­e The-0ri­e Bernhardis zu Kmg
[gil; { wiiderlegen, wonaclh W0‘hl·stan«d, Ehre, Kultur eines Vol-kes, Gym
kurz sein Alles, von seiner militärischen Macht abhängt. lichê
, Sie selber handeln ja nacïh dieser Theorie. Es war kein [ Es W
i§l'f;`Q§g Deutscher, sondern d·er Hollander Troelstra, der die Be- das ,
g merkung machte, der Nlilitarismus sei durch diesen Krieg l’<OCli
«§gQ!';ï l nicht zerschmettert, er habe seinen Sitz nur von Berlin i Gius
·=”Ig/tl§ï il nach Paris verlegt. l vcrg
ë Dazu kommt, daB der Frieden von Versailles nur den l Kriér
§ ¤ alliierten un·d assoziierten Staaten die Unversehrtheit ihrer r gest;
l (irenzen garantiert, eine solche Garantie für Deutsehland l gum
is aber nicht ausgesprochen wird. Dazu kommr die peinliche Wen
Kontrolle der deutschen Abrüstung durch die K0mmissi0­ sche
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