HomeVon Versailles - zum Frieden!Pagina 68

JPEG (Deze pagina), 774.39 KB

TIFF (Deze pagina), 5.78 MB

PDF (Volledig document), 109.68 MB

A ë Iàyêèi
65 a,
rr der muB ia d·ie Kosten der Besatzung beza'hlen, seine Kraft ig
d, der zur Wiedergutmachung wird uni den entsprec=hen·den Be­· . fl
1 oder trag geschwäeht. Dureh die Okltupation ist jones ver- ’g{
enigen hängnisvolle ,,L0ch im Westen" geschaifen worden, das *· blij
hinaus Deutschland der Herrsohaft über seine Zollgrenze beraubt ·
irri zu und es auläerstande gesetzt hat, eine selbständige Wirt- _
nichts schattspolitiik zu treiben.
Und vor allem: der im Westen gcschaiiene Zustand §
iebiete trägt durch seine Un·l~:larkei·t und Zweideutigïlteit den Keim `
zhland gährender Unruhe in alle Verhältnaisse. Es ist möglich, K
Dali eingetretene Verluste zu verschmerzen, drohemle bilden ‘ ti
ttrags aber einen nie zu dämpfenden Herd der Beunru·higun·g. ‘i,
1B die Wie soll Rtrhe in Europa werden, wenn De·u·tschlan·d fünf­ »
e-it ist. zehn Jahre und länger unter dem Druck des Argwohns fi
ranch iebt, die Okkupation der Rlieinlande durch die Alliierten
clikerit werde sich eines Tages zu ihrer versteckten Ainnexion .
rscizen durch Frankreich gestalten?
iie zu In der Rheinlandirage verkörpert sich heuite der ewige
Mmm Fluch, der auf Deutschland und Frankreich liastet, und das ‘ r g
lbiekf, ewige Ver'hängni·s: die Idiotie der Generalspolitik ver‘hin~
Dreu- dert immer wieder den wirklichen Frieden und schaïit ·
zhtlos, immer wieder neue Kriegsursachen. Solange im Rhein- ` E
$€1‘¤_€¤ land der Säbel regiert, ist die Vernunft in ganz Europa
¥<¤D1‘€- entthront, bleibt alles in Ungewiiäheit gestellt, klingt das
W€1°· Wort Frieden wie Hohn. ` ·
zmden
rwor­ Q
Die Abrüstung. ‘
Ein- Das deutsche H eer soil iortan nicht mehr als 7 Inïanterie­ i
Mil«i­ und 3 Kavalleriedivisionen umiassen, deren Gesamtstärke ·
nn sie 100 000 Mmm, einsc‘hlieBliel1 der Oiiiziere und Depots, _ `2
nicht überschreiten dart. Das Heer ist nur tiir die Erhal­ ? l
ch zu tung der Or-dnung innerhalb des deutschen Gebietes und H;
nstill­ ïiir die Cirenzuolizei bestimmt. Der deutsche Groläe Cie- ‘
: des neralstab wird auïgelöst. Die Kricgsmrnisterien der ver- §
stand schiedencn cleutschen Staaten diirien mit nicht mehr als . r
.eug~ 300 Ofïizieren und im ()ifiziersran,5; siïehenden Beamten .,I
besetzt sein.
li sei· Zwet Monate nach lnitraïitreten des Friedensvertrages r;
nu es dart die Beumffrzurtg ties ticzrfsrizezz Heeres nicht mehr » ri
(
l"
is
‘ ' ll,
»_ çài