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r auto- Diese Bedingungen sind preisgegeben worden, die Ah-
seiner sicht, die sic'h i·n lhnen aus-drückt. ist aber geblieben, nnici f ïé
frecht­ sie wirkt si·ch in allen stehen gebliebenen Bestimniungen s_ D
zutsch- über Deutschlands Grenzen tat·kriiit·i·g aus. Deutschland *
Zwang soll unter allen Uinstäinden an Volkszahl geschwiicht wer-
leutsch den, und es soll von einem Ring von Staaten umgeben sein, g
tried- d·ie alle in Gegensatz zu illim gebracht und an seiner ge- t
leben, meinsam-en Nicdeidhaltung interessiert wenden sollcn. Man ‘ E
te und hat alle Nachbarn Deutschlands auf Kosten Deutscl‘.ia·n·ds ” , l
ïschaff saturiert und damit die Gefahr einer siebeïzfacizarz dem-
in das sclzen Irrederzta geschaiicn. l Ti
110km- Abey wenn es auch gel·i«n=gen sollte, diese Gefahr zu i" Vi
überwinden. so bleibt doch das Schicksal der lirzlzsr/1eirzi­ >
ll Wïï- schen Gebieie eine unaufhörlich blutende N’unde und eine
cht‘än­ unerschöpiliche Quelle von Konflilcten. Die Besetzung ’
e Tat- müBte als völlig sinnlos erscheinen, wenn nicht ihr eigent- á`
t ver- licher Zweck aus dem frarzzösisc11­russiscken Ge«'2eimver­ ii in
n, init trug von 1917 belcannt wäre. Angeblich soll die Be- ï li
·r‘halls, setzung auf Deutschland eine Pressiion ausiihen, damit es l ‘·
finden seine Verpflichtungen erïiillt, aber auch der stäirlcste Druclc " `,
lb, die kann die Eriiillung uneriiillbarer Bedingungen nicht mog- ¤
zt de-n lich machen. Deutschland kann das dem Rheinland dro- · i
wider- hende Schicksal mit Mitteln des Vertrages nicht abwen- j
den, und es ist eine der wi­d-erwêirtigsten Heucheleien dieses i
ethno­ Dokuments, dalä es eine vorzeitige Räumung des Gebietes ­ ;
l2tp0li­ verspricht, falls Deutschland sei-ne sämtlicïhen Verpilich- , ï
ierbei­ tungen noch vor den vergesehenen T erminen eriiillt. In V f
Punk- Deutschland ernpïindet man dieses Versprechen als nichts `
1B ab- anderes denn als eine rnhe Verhölhnung. `S l
i Text Solange in Frankreich die n1il·itarlstisc’he Richtung vor- · .
lcreich h-errsc·hen·d bleibt, die mit Ctewalt oder lntrige d·i·e Durch­ l
5 Jah- iührung des Geheimvertrags von 1917 ertrotzen will, hleiht " `
zwar Deutschland nur der eine Trost, daiä das Schicksal der um- )
r den strittenen Gebiete nicht V012 Frankreich allein, sondern l
haben auch von den andern Alliierten und Assoziierten, beson- -
iungs- ders von England und den Vereinigten Staaten alïliängt. x·
ïerung Franlcreichs Hoiinung ist dagegen, daB s·ich England und ‘ ` ,
Däne­ Amerika desinteressieren und ilhm freie Hand links des l
e Ab- Rheins geben würden. Das wäre dann das neue, gröläere ‘ ' X
Laufe Elsal5­Lothringen, das wäre die GewiB‘he·it, dal? das Ver- 2
hältnis zwischen Deutschland und Frankreich auf die Dauer Y
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