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·?l,§lt_i _ Eine besonciere Erörterung verdient dabei die cZsaB­ Au;
‘ Zoihrirzgische Frage. Daiä die Einverleibung Elsal3-Lothr·ir1· dm
_§?;2;·;gi gens in das Deutsche Reich ohne V0l‘l<sbefragun·g, wie sie I
ihfllgç im Jahre 1871 von Bisimarck vorgenommen wurde, ein r J
*1 Unrecht war, dariïber besteht unter deutschen Sozial·de·m0­
kraten ebensowenig ein Streit wie darüber, daB es dem HC
ltiljw nreuüischen Zentraliemus nicht gel·un·gen war, die Zunei· Au
gung der Bevöilrerung zum Reriche zu erwerben. Die rm
deutsche Sozialdemokratie betrachtete und betrachtet Dig
m·;,§_ . trotzdern die Mehnheit der el·saB-lothringischein Bevölrlte­ Els
,l;;;<jj3;· rang als ezfmograplzzsciz dem deutsclzen Volke zzzgehörzg; wèl
sie hatte den Wunsch, bei d·em Fri·eden·sschl·nB das iran- ïac
· _ zösische Sprachgebiet an Frankreich ahzutreten, dem gta
tjtjglggggl deutschen aber in einem neugeordnetn treien deutschen gm
Staatswesen eine autonome Entwicklung zu sichern. Its m
dart deran erinnert wenden, d·aB dies mehr 1st, als was die hei
awt J rranzösiischeii Sezi=aii»sten vor dem Kriege verlangt hiatten, gcä
' Nach der Niederlage D·eutschlan·d·s vertrat di·e deutsche r iet,
Sozial·dem0¤l<ratie die Ansicht, daB den E·lsaB­L0thringern Stg
tlgh gy die.Ll7a/rl ihrer Staatszzzgehörigkeit frezgcstellz wenden Sci
gjï; müsse, Die eintache Rüciteroberung EleaB­Lebhri·n·gens 4 Sp;
2**;; durch Frankreich ist in ihren Augen ebense ein Unrecht, die
wie es seine Eroberung durch Deutschland im Kriege v0-n t gm
L, 1870/71 war, ein Uvnrecht, das auch nicht gedeckt werden W hm
kann durch den Hinweis auf die unbestreitbare Tatsache, i scri
gg lr; d=aB die Ann-exren v0n· 187QjT 1 wider den Willen der Bevol­_ Em
i {ggd; l<eru.n·g errolgte. Es ist nicht ohne werteres anzunehmen, g I
iii ;l dals Willensrichtungen, die in einer Bevölkerung vor füni­ · dm
zig Jahren verwiegend waren, auch heute noch v0rwie­ hö)
ïà iï;_`;i‘jt gend sein müssen. Dali die Protestbewegung vor dem jat:
l i*§5;g·,j; Kriege fast erloschen war und daB wä‘hren·d des Krieges Stg
ïcämtliche aus Elsalädeothringen gewählten rkbgeondneten sm
gmgl l die Kriegfskredite bewzlligten, ist ebenso wenrg em sicherer Sm
gwgigjr fius·drucl<- des {0ll~:s·willens wie die Erklarunrgï die die à mu
Jetzt zur rranzös­isc‘hen Kammer ge·wa‘h=lten Depntiert-en en- i Gm
j gg Y-; gunsten Frankrerehs aoaben, es kann sich in bei-den Pal- dc]
g lil; ,j len um eine bl0l3e Annassung an die gegebenen Macht- 5 Wä
E ve1‘hältni·sse handeln. Eine un·bee·ini‘luBte Vollltsabstimmung i um
wäre unter selchen Um·stän·den um so notwendiger gewe­ (
sen, als es auBer der einfachen Entscherdung tur Deutsch- t mn
in tand eder Franeltreiclh noch eine drrttc und vrerte Moglich- g ‘
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