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zurseh­ ausgelegt werden, das treie Stinmiredht ersetzen. Die Rhein- A
wollen. lande sind einer 5- bis löiêïhrigen Besetzung nnterworten, ‘
r, die die noch langer a·usgede’hnl werden kann, wenn man tinidet, Y
riinden ~dïaB Deutschland seinen Verptliclhtungen nicht in genüge­n·­ ;
lieden- dem Nlal3e naehlrommt, und wenden inzwisdhen unter
ie Be- Schutz un·d teilweiser För»d·erun·g der Besatzung zum O'biel<t l ‘ë
einen von Losre·ii3·un«gshestret>un·gen gernadht. E
te der Das Prinzip d·er Sel=bstbestimm·u·ng der Völlker wird nach . ’i
1er‘hal­ J de-ni talrtischen Grundsatz angewenidet: Jedes inn·erl1al=b i ;
ilagen, Deutschlands liegenide trem=dsprae‘hi‘ge, gemisohtspradhige {"X
rstörte oder deutsche Cirenzgehiet dart ­- sotern nieht seine vor- §ï· 1
ist tiir behaltlose Einverieibung in tremdes Staatsgebi-et vo‘r·g·esie­ E
ukuntt hen ist ­- sieh durch Vol‘l<sa·bstimmun»g der deutsdhen ·i
kreich Staatshoheit entziehen. Kein aulierhalrb Deutse'hlan·ds lie-
td los- gendes nodh so rein deutselies Spraclhgebiet, wie das gï gj
are zu deutsc’h­österreidhisehe oder das deutsc‘h-böi1.miisehe dart ii ”
so gut { aus eigenem Willen seinen Ansehluii an das Deutsche
­ Reich vollziehen. Seli2s£i2esl‘immzzngsrechi haben alle, die 3
it ein- Q möglicherweise ans Deutschland hinauswallen. Selbstba [
glichst stimmzmgsrechl hat keiïzer, der möglicherweise nach { '
tiet zu Deutschland herein will. Das de1n0«k1·atis»e*l1e Prinzip
Flienerz ; dart aut alle Fäll-e nur zur Verl<lei·nerung Deutsdhlands,
mits- i in keinem Fall aber zu seiner Erweilernng aiigewelndet I
i dalä werden,. Das Vertahren ist so eingest·ell·t, d·aB Deutsch- i
unter land mir verlieten kann. alle andern nur gewinnen ri
in bis i können. te {
dagen Ein solehes Vtertahren dart sich nur d·eshal‘b in den t
des Mantel der Dernokratie lrleiden, well d1 ganze Frage des è
èeiche Selbstbesti-mmungsreelits theoretisch noch sehr weniig ge­ ?
l klärt ist. Kein Staat wird iedem seiner Gebiete das Recht {
iberall geben, sich jederzeit nach Belieben vom Staatsganzen ab- ·ï
seh•ie­ l zutrenne-n. Daraus wünde ein Zustand vol‘lil<ommener Un~ é
éh ge- i sieherheit mit den selilimmsten Kri·e·gsgetahre·n siclh erge- F `
seinen ben, da sich die Grenzen je nach den wec‘l1sel·n-den Ab- l "Q
druck stimmungsverhältniissen der ‘Cirenzbevöl­keru11«gen tortwäh­ i
=r Be­ rend versehrieben un-d zwisehen den Naehzbarstaaten ein l
Jsttm­ ständiger unblutiger Kampf um i'hre Gunst entw·iel~:eln
lmung würd-e, der sich in iedem Augenbliek z·u einem biutigen ver~ LQ
l­Mal­ wandeln könnte. Die Grenzbevölkerungen wären dann in T
Pro- die Lage versetzt, vom Ciesarntstaat immer neue 2«ïn;;e- Q;
örden sïän·dn·isse tiir ihr Verbleiben iin. Staatsverban·de l'lC1T%ll1S«
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