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firfilrel 56
ï‘ äwgiïf genracht sind, die für einen nächstcrz Krïeg mit Deutsch- g er
land so günstige Bed·ingu.n·gen wie möglich schaffen wollen. ld
Ueberali tritt das deutliehe Bestreben hervor, die dl
T; Y _§{§§r§ deutsche Reichsbevölkerung aus militärischen Griinden di
zu vermindern. Zu diesem Zweek sin­d d·ie versch·ieden­ (li
sten Vorwände gebraucht worden, Nari0nalsteatl·iche Be- 5*
tV?{§ifh'êïr" sirebungen der Gegner, Notwendigkeiten, iihnen einen W
rg., freien Zugang zum Meer zu verschaffen unld Reehfe der
li W; äelbstbestimmung muläten in gieichem Maffe dazu her‘hal­ di
rijiïlli . tcn. Eupen und Malmedy werden zu Belgien gesehlagen, D
Q:,;l‘§gv;i‘ ‘ um ihm durch ihren Wa,l·dre·ichtum Ersatz für zerstörte Or
W Waldungen zu schaffen, das Saargebiet wird zunäiehst für b~
in ‘~‘ fünfzehn Jahre vom Reiche getrennt und für die Zukunft hr
einem ungewissen Schieksal üherantwortet, u·m Frankreich $5
die zerstörten Kohlengruben zu ersetzen, Dcuzzig wird los-
gerissen, um Polen einen freien Zugang zum Meere zu de
schaffen, ein Zweek, der auf dem Vertreigsweg ebenso gut j H
_ gj zu erreichen gewesen wäre. . R
Für die Tsclzechoslowakei wird die l§I0twwe­n·dirg,ikeit ein- rr
Eig); gesehen, ihr ein k0<rnpaktes.w1rtschaftl·1ch sich mögliehst Q Sj
selibstgenügendes nml mihtäriseh haltbares Steatsgehxet zu {
jg schaffen, und es versehlägt niehts, dalf dazu 3 Millionerz ; G
; Deutsche unter frem·dsprach.ige Herrsch-aft kommen müs­ il
,. sen. Dzvgegen wird sorgsam derauf geachtet, de.!3 if
iig, Q' mögiiichst auch kein Rest polnischer Bevölkenung unter i li
li? deutscher Herrsehaft verbleibt, und darum wird ein bis R
zum Meer reiehender Landstreifen zu Polen geschlagen
pfi fi; und das stark Zll'SäIllITl€IlgCS·C@lifl1mDfïC Ostpreuffen des Q
t.erritor·i·alen Zusammenhengs mit dem Deutsdhen Reiche E
iliir beraubt. ,
§ fibenso w·ir·d das Prinzip der Selbstbestimmurzg üherail g 2
E mij; ' aus Griinden der imperialistisc"he·n Opportuxritäf verseh•ie­ Z
Wifi den ansgelegt. Elsa.6­L0llzringen wird. zu Franlrreieih ge- S
fp gljj schlagen, ohne diaiä iïhm Gelegenheit gegeben wird, seinen ä b
,ïA, ;=?§|·‘lj, eigenen Willen in einer V0l`ksabst·imm=u·ng zum Ausdruek S
, J zn bringen. Das Saargebiet wird erst nach 15jähriger Be~ 17
2 setzung und iranzösiseher Bearbeitung zur V0·lksubstim­ S
i ‘ . niung zugelassen. Hier s0l'lte sich jede Volksabstimmung V
if friiiäj criihri;,;en, weil das Land rein deutsch ist. In Eupen-/Wal- ïl
Q; nnc·;€;­· muif die Eintragung der gegen die Annexion Pro- C
; ·‘g iteïïerenden in Listen, die ven den helgisehen Behörden S
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