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Oesterrelch. ·
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E Uniter Oesterreidh wird im Dokument von Versaiilles ein
‘{‘,'f;i;;lä Gebietlverstanden, das in der Hauptsache dem deutsch- ,
sprachrgen Alpenlande von der Schweizergrenze bis zur Z
Donau entsnricht. 'D0ch ist Deutsch-Siidtirol zu Italien,
gi , _ und sind weiter öst·l·1ch gelegene deutschsprachige Gebi·ets­ l
teile zu Jugoslavien geschlagen. Ven dicsem Oesterreidh 1
ig wird dann gesagït, daB Deutschland seine, Unab/zungzgkezt ‘
ti wy gc anerkenne un·d sich verpiliichte, sie unbedmgt un·d als un- g Q
abänderlich zu achten, es sei denn, daB der Völlcerbund .
·· einer Abänderung zustimmte. Damit ist Oesterreich der
Anschluil an Deutse'hlan·d verbeten: selbst wenn die Be- ,
@lgï§,;;e|« völkerung Oesterreichs ibn einstimrnig wünschte, könnte _
er nicht zur Tatsache werden, solange auch nur ein ein- ‘
zïger Staat gegen ihn Einsprueh erhebt! :
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ijf; Kolcmien. `
, Der IV. Teil des Friedensv-ertrags bestimnit in seinem ·
,il{ Sit i ` einleitenden Artikel:
; Auläerhalb seiner europäischen Grenzen, wie sie durch den
P l g, gegenwiirtigen Vertrag festgesetzt werden, verzichzex Deutsch- ·
g Q! ;ä g land auf alle Rechte, Anspriiche un·d Verrechte in bezug auf alle ¤
if! jl Gebiete, die ihm oder seinen Verbündeten gehörten, und auf
ii 5, ­ alle Rechte, Anspriiche und Vorrechte, die ibm aus irgendeinem _d
‘ ïrunïde den alliierten un·d assoziierten Mächten gegeniiber zu- ng
; lg. gi s an en, _
Deutschland verliert demnaeh alle seine Kdlonien und t EU
alle seine vertragsniälligen Rechte in China, Siam, Liberia, Si
glillg gb Marokko und Aegypten, es verliert alles dort belegene
,;lr;§|·! Reichs­ und btaatsvermögeän. Die vormals deutschen Ko- en
i f 4 lonien werden unter den ïwiegern auigeteilt, die als vom ah
*ti;;i4 Völkerbund beauïtragte Vermiinder dieser Gebiete und `
ëlllwf -ihrcr Bevölleerung in Erseheinung treten wollen. ïp
lkiiftflili In der Antwert auf d·ie deutschen Gegenvorschläge zum t vi;
Friedensvertrag wird auseinandergesetzt, dail die K0nfis­ tn
ii l, ·· kation der deutschen Kolonien aus denselben rein sittlichen Q Bf
g ,,;l’· Motiven eriolgt ist, die das Kennzeichen diese·s ganzen HC
Vertrags ven Aniang bis zu Ende bilden. Nämlich: ge
_ Bei dem Verlangen, dall Beuts<:hlan»d allen Rechten und An-
sprüchen auf seine iiberseeischen Besitzungen entsage, haben Ct
g nl die alliierten und assoziierten Mächte in allererster Linie die
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