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‘ ill; ln•l<.rafttrete11 des Vertrags o·der noch später das schon ge- g’ S4
räumte Gebiet abermals besetzt wird. Rein illusorisch E
» iïigä Q bleibt die Best.im«mung. dnii die Besatzungstrunpen soiort fl
s mg; zurüclrzuseiehen sind. wenn Deutschland noch vor Ablaui T
E. der 15 Jahre alle seine Vertragspflichten eriiillt; Boden- Ti
J tung lcönnte sie höchstens dann erlangen, wenn die deut· Tl
sehen Leistnngen durch eine Revision des Vertregs auf ein E
; · l‘v1...,glheIIal¤5.ïesetzt. wiirálen,l§las in weniger als 15 Jahren tat- E
te in,. ·. saei rc ge eistet wer en ann. ;
1 Umgeltehrt mbt selbst die gewissenhafteste Eriüllung Sl
aller Vertragspiliehten Deutschland keine Sicherheit, daB Cl
‘ï5l'§ilt die Räumnng zu den festszesetzten Zeiten eriolgen wird, N
gt denn es wird weiter bestirmmt (Art. 429): Q
g Erachten zu diesem Zeiitpnnkt (niimlich wo Räiumung ï ir
·‘ erfolgen soil) die alliierten nn-d assoziiertcn Resïierungren tl
gigïghêi die Sicherheii gegen einen nicht lzerzzrzsgeinrderten An-
Wygïglj . griff Dczztschlands nicht als hinreichend. so dari die Zu·· S1
lïilïfl j riickziehung der Bcsatzungstrnnpcn in dem zur Erlan­ H
_ gung der genannten Sicherhe»ite·n für nötiig gehaltenen ä g.
» Ma13e azzfgeschoben werden. ­ d
Die Entente kann also auch naeh Erfiil1·un·g aller Ver-
E tragspfliehten durch Deutschland die linksrheinisehen Ge- h
g., biete weiter besetzt halten, sie braueht dann nur i‘hr Vera li
jil bleiben aus militärisohen Griinden zu rechttertigen. sl
Besatzungsniêiohte sind laut besonderer ,,Vere·in« si
ilfiêll barung" vom 28. Juni 1919 die Vercinigten Staaten von sz
lg; g Fill Amerika, Belgien, Enghmel und Frankreich. Diese_bi1-den d
· eine aus ihren Vertretern bestehende viergliedrige Ziv·il­ m
ilgy i behörde, den Hlnteraliiierten Hohen AUSSF/ZIZB fiir die Rhein- vi
ëlgigïi , lande". Der Hohe Ausscln1B hat das Recht. Verordnnngen
E ··l"<ï, mit Gesetzes·l<ra·ft zu erlassen. ,.soweit dies iür die Cewähr­
leistung des Unterhalts, der Sicherheit und der Be=diir‘tn­isse 1
der Streitkräfte der alnliierten und assoziirerten Nlächte § li
Mi) nötig ist". Wie weit e.1n·e solche Notwen-drgkeit besteht, H
ii W bestimmt er nach eiigenem Ermessen, so dalïi er sich mt- S
sàichlich jade Gesetzgeliuiigskcèmpetenz zulegen kaän. die V
5; ", ihm beliebt. Auf der andern eite hängt es von il m a , H
g ob Gesetze, die v·on der Reicl1s­ oder preulïisehen Staats- C
leid;.-Il';. gzesetzgebrxng erlassen werden. in Kraft treten oder nicht. A
Die deutschen Gerichte amtieren weiter. aber die Be- H
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