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gliedern ühren territori·al«en Besxitz gewährleisten und ihre w
áfr{jf· gegenseitige Einrnischung in innerpolitische Angelegen‘hei­ ka
Tjigiliï ten ausschliellen. Er soil alle kri·egfü‘hrenden Staaten des nz
Nl] Welïkriegs einsclilieülich der neuentstendene-n umiassen 3 V
J; nlg gg und alle arrdern auf Besc'hluB von zwei Dritteln der sdhon ; dr
;,; vorhandenen Mitglie-der zulassen. . er
‘Ge/zeimverträge sollen niehtig sein. dem Bundeszweclr Q
Wï··,‘ü.;; grP ïvrdersprechende Vertrageä sind auizuheben. Organe des
álrgcl ' Jolkerbundes sind 1. der, btaatenkongreli, 2. das Weltpar­ Sl
.~ r:{,§<g; lament, 3. der stän·d­ige internationale Gerichtshof, 4. des g dl
{ '§i§fj’ internationale Vermittlungsamt, 5. die internationalen Ver- 1 Tê
‘fl!§'il waltungsämter, 6. die Kanzlei. .
J Der Staalenkorzgreál soll mindestens iedes dritte Jahr zu- V‘
‘·{ . sammentreten. Jeder Staat hat einen bis drei Vertreter. Sl
illêë Ein stärrdiger Ansschui3 wird gewählt. Beschlüsse werden . K‘
in der Regel mit Zweidrizgtelmehrheit geialät. Das Welt- SC
fi#Q,§~l parlarneu! soll aus Verrretern der Parlamente aller einzel­ B‘
nen Mitgliedstaaten bestehen, auf eine Million Einwohn-er m
änçieiïtï soll je ein Vertreter entinll-en, auf kelnen Staat aber mehr I?
Sm als zehn. Nur mit seiner Zustimmung soll eine Aenderung M
der Bun·desverfass·ung, die Aufstellung internationaler M
gàltzïig Rechtsnornieri, die Einsetzung neuer Bundesbehörden und m
QR ll die Feststellung des Bundeshaushalts erfolgen können. Es g SC
in soil gleichzeitig mit dem Staatenkon·greB tagen. Der inter- m
nationale Gerichtshof soll vom Staatenl<ongreB für neun SB
§l|l;«§· Jahre gewählt werden. Jeder Staat schlägt `fiir i‘hn eine Kl
{2 bis vier Pers-onen vor, wovon mindestens eine inm nicht an- br
liif gehören soil. Die Fünizehn, die vo-n dieser Vorschlagsliste
lg Lm die meisten Stimmen erhalten, s·in·d gewählt. Auf ähnliche wt
Weise wird ein internzationales Yermittlurzgsarnt gehildet. Dl
rr Ji Die internationalen Verwaltzmgsamter sollen die beste'nen­ 1 hc
ll té! den internationelen Einrichtungen verwelten und auf. .die g V_
tr im Bildung n-euer bedacht sein. Die·KarzzZe1 (das_Sel<re.tar_1at) ë
jl; Yï·=’ soil vom ständigen Aus·sc‘huB gehildet werden, ihre E1nr1c?h­ F KL
ll. tung ist älmlich wie im Friedensvertrag. · u _ H6
ïil 5 Weitere Bestimmungen stellen die Kompetenzen des Ver- g St
gg êgi .miïtlun·gsamtes und des internationalen Gerichtshofes Fest; Blf
l§’ Alle Streitigkeiten sin·d durch das eine oder durch den an­ g RF
V riern zu schlichten. leder Völkerb·un·dsstaat soll ver- § M?
eil.i~e°htet sein, die Beschimpfzmg eines anderen Volkes in (if
s Wort, Schrift oder Bild durch seine Gesetzgebu-ng und Ver- CN
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