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ils- und seinem besonderen Falle ist eine Probezeii rzotivendig. Dëe
die er- Dauer dieser Probczeit wird num gzroläen Teile von den lil;md­
unter- hingen der Deutschen Regiierung abhängen; es wind ihre Ani-
gaibe sein, durch ihre Haltung gegenüber dem Frieden·svertrage ti
_ die Wartezeit abzukiirzen, deren Festsetzung der Völkerbund, ,r·‘
renen . _ _ _ __ _ __ tit
t Oder , ohne iemals damn zu denken, sie miührzmchlxcli zu verlangern tel
mmm ‘ iiir nötig erachten wind. Vi
_ M16 Nachdem diese unerläifälichen B0din·gun·g~exa erfülit sein werden. Lt ii
fl: Y_` sehen die alliierten und assoziierten Regierungen heinen Gnuu·d. ‘
’ r E1' der Deutschland hindern könnte, in nicht ierner Zukiixift. M·it· ,‘gi;;;
wçätv • glicd des Bundes nu wenden.
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'a ¥ Das ist wieder der schon befkaxmte Ton des benntags- »·#’·
1B die . . i . . ..
Endên V predigers in der horrektionsunstult. Es wird zunuchst be- gy
zweifelt, ob die Deutschen anständige Menschen sind; in f,
»€h__lf i dieser Beziehunrg wenden sie hxnter die Bewonner ven Hed- in
Bgnd V schas, Haiti und anderer interessanten Statuten, die seïert [
S Bundesmitglieder wenden, zurückgestellt. Sie müssen erst ·; . ,
gewag i in einer ,,Pr0beze­it" durch ihr Wohlverhelten heweisen, [ ‘
l ddlä sie würdig sind, einem Bunde anzugehören, der sc ‘2‘
=rdem , . . .. . .. . . . ä
[MCS' R zahlreiche Vólker von hdherer Zivihsation und Gesittunig in ,
{ VC! sich vereinigt. Mag sein -­- aber warzzm izat mem dann van
gr ab j Deutschland Jetzt schon die Arzerkemzzmg der Saïzung ver-
‘ * l larzgï, die später durch seinen Eintritt ven selhst eriolgen ,
`amas rn-uBte? Dali die all·ii~ei‘ten und asscziierten Regierungen ,
Lun, Deutschland um die Erlanbnis fragen wnllten, einen scldhen ii i i
1" 'zä Bund unter sich abschliieläen zu diirien, ist nicht anzuneh- l
da > men. So bleibt die Annahme der Satzung durch Deutsch-
Oèseil Q land eine Zeremonie ohne jede tatsächliche und völi<er­ V]
1 SGH E rechtliche Bedeutung; diese Satzung gehört l0gisc`herwe·isc {
C dié in den Friedensvertmg überhaupt nicht hinein. `
Vupds Das deutsche Voiêk, bcsonders sein s0z·ial·istiscii gesiitniter _ ,
g Teil, wünscht die bnldigste Auinahme in den Völkerbunid, f, ·
, weil es sein Ziel und seinen Grun·d·ged·an·keu billigt, ohne V
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Jauer- e zu verkennen, dalä er nach semer gegenwarugen Gestalt e
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mälëü und Satzung em zzcmlzciz fragwurdzges 1X/ëfkzëllg zur Ey- _ t t
?""ag raichung des an·geS‘t1‘6btCx`1 Zweclces ist. Der Gïvdëlükê der · g
fräen i Gleichberechtiguxig wird dadurcfh stark beeinträchtigt, daB s_ Ei
cu die Gr·0l3mächte der siegreichen Koalition als dnuernde
_ Ratsmitglieder Kern und Haupt des Bundes sind, da neben it ïï
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dem Rat die Bun=desversam«rntlung zu schattenhaiter Eeden- · ti
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­ tung herabsmht. Auch ist nicht ganz klar, wie das tim: lt 2
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