HomeVon Versailles - zum Frieden!Pagina 39

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§.ï,l;,i; nned Kdhlen rrebst den dam.: gehörigen Menschen und das Q
àfilftt ièechtt das linhsrheinischc Gebiet 5 bis 15 Jahre lang be­ g
i setzt zn halten. Das ist von der Rheinltlausel gehlieben, W T
Wil g- nachidern Baifonr ain 17. Dezember 1917 im Unterlxaus ge- %
gril l Sagt hatte, England habe sie weder gekannt noch gebilligt. { H
Yielleidlit begreiït man aber ietzt auch die Gefiiihle des i V
QT; Argwohns, mitxdenen Deutschland dieser läesetzung ge­ · 0_
MJ; genubersteht, ueruhle, die durch die tatsac‘h1·ic-hen Uur- ei
Q gijyti gänge im R'hein·lan­d noch verschärit werden. Jene iran- < L`;
, zösische Richtnng, die im Rheinland L0sreii3nngsbestre· `
’[ ll'? bnngen in·s Leben ruit, iördert und schützt, wind es im gege- , g
* T benen Angenblicic an schönen Redensarten über das Selbst­
gg 15,1 bestinimnngsrecht der Bevöikerung nicht iehlen lassen. K
Aber sie wird niemanden darüber tänschen, daB hier iibie , Z
'iïaschenspielerltünste gctrieben werden, um die iin iran- f
nl K, zcsisch-r·iissàsc‘irïen1 .(ïel·1§irnyertr·aï ·ve1rabä`edeten Bedm­ _ E
g iv g" gunnen ïur ie < ein an e ctennoc in ie a nmzusezen. , A
iiwischen der bloiien Okkupation und der verschleierten i ï
%· Annexien gibt es mancherlei Zwischenstufen. Und datum b
nfgl if stsarrt Deutschland besorgt nach Westen! , Y
[ Dfïïbcü Sant mana nach den Erfahrnngen des, Krieges, F
gïêïgr den Dentscben ser nicht. zu tranen. aber, ie·t1er.nnnetan­ «
EQQ {wl _ gene Leser. welcher Nation oder Partei irnrner, sex gefragt, in
i welchen Grnnd die Dentschen nach den Erfahrnngen des D
Tijl; . Krieges hätten, den andcrn zu tranen! Znr Verteidignng Ii
ES . der Moral des kaiseriichen Deutschland sei hein Wort ver- E
lorän T- aläer Setaiädtdie il/llolraà des ka1serl­1lc‘h§n Rdrïäand L E
vv » V, nn seiner er un e en wrm ic nm so vie 10 er, sie
§° sich zum Richter über jene aufwerfen dürfte? ' n
gi Vertrauen kan-n nur wiederdhcrgestellt werden, wenn man * J1
tglliêvh auf allen Seiten einsieht, daB Völker im Frieden etwas ‘ Y?
in lt ganz andercs sin=d als Völker im Krieg. Nur der Frie-den d
iii ll · kann das Vertrauen zwischen den Völltern schaffen, das, 8
lil gl wie die Ge'heiinverträge un·d ihre Geschichte zeigen, wäh­ _ 11
llgl rend des Krieges nicht einmal zwischen den Alliierten be- i Y
"·! §* stand. Wenn hier von Frieden die Rede ist, se ist damit ï E
der wirkliche gemeint, nicht der von Versailles. Zn seinen Q
ii gl! ;; Queilen führen uns die Geheimvertrage hinab, und kein i gg
ëgifll ii Ehrlicher wird bestreiten können, daiä diese Qnelien trübe d
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