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ii; idamit er nicht zu üppig wird, zeigt des wirkiich-en Leiiens
f trockene Prosa nach soviel Lyrik, die in öiientliehen Pro-
?·i klamationen an die Cierechtigkeit, U11€ig€EH·ï1·iiïZ·ig`i{Cit mrd g
‘g§ Freiheitsliebe der Aliiierten versehwendet worden ist. . 1
iii _ Am meisten interessieren uns die Abinachungen, die ­
Fïïi zwischen Frankreicïh und dem zarischen Ruiäiand iiber die
{ kiinftigen Grenzen Deutsehliands gesehiossen worden sind. i
iz; Kunde dariiher gibt uns zunächst ein Petersburger Ge-
‘ iieimteiegramm an den russisehen Botsohafter in Paris
iii Nom 12. Febrnar 1917:
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Et .ixL! Geheim. Bei einer Audienz bei·m Zaren machte Herr D0umer­
ij i sïue dem Kaiser Mitteilung von dem Wunsche Franlrreichs, sich
ïxiif Haüh B€€¤·dï·$€¤ng des ietzigen Kricgqes die Iäiicàrgabe ElsaB­ Q ;
iïh I.0thringcns und cimz bcsomlerc Stcllmzg fiir das Saarbecken ’_
zu sichcm, ferncr die pvlitisclw Alzrrctwzg der linksrheinischm ·
i Gebiclc von I)c1zfscI1!and zu err·ei<:lien und diese auf einer be- E
dan ëondcren Grundlage ziu organisiieren, damit dier Rhein Für die
iëï ziulmnit eine sichere strategische Grenne gegen einen deut-
iiii; sehen Einiali bihiet, DOI1m€1'g*11C sprach die Hoffnung aiïs, claB
die haiserliehc Regierung sich nicht weigern wiinde, sofort ihr
j l iormeiies Eiiiverstäindnis mit dieser: Vorschiägen auszusprechen.
ii. Seine 1*/iaiesiiit gcxuhte, sien iiiermit prinzipic!1 einverstarzden r·
zu eri·:lä1‘en, inrioigedessen bat ich Doinnergue, sieh mit seiner
Q Qi Regxerung in `verbnidung zu samen und mir den Entwuri eines E
ij ff! Abkommens niitzuteiien, das durch einen Notenwechsel
zwischen dem iranzösischen Botischaiter und mir forrneil voil-
li 1 zegen werden hönnte. lndern wir auf diese Weise den Wiln-
iï sehen unserer Bundesgenossen entgegenkommen, halte ich es ­ j
i dennoch für meine Pflicht, an den Standpunkt zu erinnern, den
{ die kaiserliche Regierung in dem Telegramm vom 9. März 1916, ‘
Dir. 948, €il1‘g`·€110«iI1~11l>€Il·häii ,,D;1B, indeni. wir Frankreich, und
;; { lzngland dzc volie Frczlzciz in dar Bcstzmmung aar westlichezz ,
iii ;ë" i Grenzen llczzfsclziazzds äbcrlczssmi, wir zmscrerscils damif *
Ef iii E reclzmën, (MB wzsere Vcrrbiirzräwvzz uns die glcichc Frcihcit in {
ii! unserm Grcnzregzzlimvzrzgezzz mit Ihuïsclzlazzd und Oesferrcich·
Ungarn cim·äzmrc·rz." Daher gïibt uns der bevors’cehen=de Noten-
ii, j austansch iiber die von Douinergue angereçste Fmge Aniaiä, die J
ii iranziisische l­2cgi­erung zu hitten, dal.? sic Rulflaml in der‘Saclzc g.
i,.· Z der Bcsrinmzzzng saincr zukürzfrigan wcstlichcrz Grenzen volle 4
gil Q Hanc1'Zzzizgsfr0i.’zeiz Zäiit. Gezmue Anwtben zu dieser Frage
jg: I werden wir seinerzeiu dem Purieer Kabinezi niitteiien. Auiäer- J
in I dem haiten wir cs für notxiendisr, einen Vorbehalt zu machen in
U3 i beziigiieh des Einverstiincïnisses Franhreiehs zu der Abschaffuxig E
ii des dui den Aaicmrlsirzsmz riiiienden Servituts nach Beendigung .
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