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i gnglï- 1916. Sdhon am 18. September 1914 erkannte RuBlan·d
·/zzrmds, Rumänien das Recht zu, sich alle Teile der österrelchisch­ gli
ich dus ~ ungarischen Monarchie anzugliedern, die von Rurnêinen be-
van im völïkert sind, Rumänien verlangte auch die Teile der ‘·=ï l
yïhräa, L rlzssisclzen Monarchie, die von Rurnänen bevtilkert sind, {
en und ïiêl aber damit ab. Am 30. April 1915 verlangt Diumandi [g i,
uug<m_" * von Rullland als Preis für das Eingreiien Rumäniens in
mn die l den Krieg: die Bulrowina bis zum Pruth, Siebenbiirgen, das _' i,
zn, dag Banat bis zum Theilä und einen Teil ltlngarns entlang der t ft
iDlOma_ Linie, die von Szegedin bis zur Vereinmung des Semosz ii;
rïcvdens uut der TheiB·und weiter, entlang den l<ari:>athcn bis zur
gegcm 1 Bulrowiiiahzu ziehen wäre. Ssasancw erklêirt derartige An- J
Werdcn Spruche riir unannelrrnbar. Die Verliandlungcn geiten i s
weiter. Am 8. Juli 1915 depeschiert Iswolslri, Delcassé ‘
yCI_dm· g habe·nunme‘hr die Einwilligung des Isondoner Kabinetts '
lm md I fur die Uberlassunig des ganzen (reilweise v0n·Serben be-
Umêp ‘ wohnten) Banats erhalten. berbien sei Semlin mit ä
, zur strategischen Sicherstellung Belgrads notwendigen
‘*“’ag" Landsïreifen zu uberiassen. Am 29. Jun tuin ­­ nine ist
inzwischen immer begehrenswerter geworden ­· fordert
alt hier Bïatiauii als Bediirgung für Rumêiniens Eintritt in den ‘ {
reibung ‘ Krieg dessen Fortführung bis zur Befriedigunz aller ru- Y ;
ier für i mänischen Ansprüche und Anerkennung der Gieicliberech­ i
Fiume ; tigung Rumäniens mit den (iroBmäic'hten. Auch dies wird , i
abgelelint. Ain 17. August 1916 kam endlich das Abkom- 1
ertrags L men zustande, das Rumänien die Bulrowina, das Banat und V
1uf des V Siebenbürgen zubilligt-e. Wie dann in den folzenden Mo- l Q
Man naten Rumänien zusammenbricht, tröstet sich der russische # r
Zuliland Kriegsminister Poliwanow sehr leicht üb-er diese Tatsuche. à
ig. So l_ Wäre, so führte er in einer Denkschrift vom 20. November V u
ase auf 1916 aus, das Abkommen mit Rumänien durchgefiihrt lj
2rn den _ worden, so wäre ein 13 Millionen Einwohner zä`hlen»d·e·s gl;
igrgjfgn ·» Rumänenreich entstanden, das dann auch gewiis bestrebt l j
0 unter { Wäre, seine n·ati·0n‘alen Träume in Bessarabien zu verwirk­
erungen * lichen und das in seiner Balkanpolitik nicht mit Rusland,
ndnigse ° Sondern mit Italien und Frankreich gegangen wäre, ,,ln­ Qi
u folgedessen widerspricht das Scheitern der rumänischen
Cgêgen ’ *Grol3ma<ïhtï>läne in dem erwähnten Umfange den b-esone
ug roy; i deren politischen interessen RuBlan·ds nicht? Dieser Fut~
Bufrschg ·_ terneid der Verbündeten ­­- Italien-Serb-ien, Ruinänien­RuB«
August land ­­-, der dem Bun·c1esge110ssen sogar Ndederlagen gönnt, Q i
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