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f fl ,,Im Fall der Erweziterung des fran·zös·i»schen und engli­ , I
` l l sehen Kolonialbesitzes in Afrika auf Kosten Deutschlands, I
erkennen Frankreich und Groläbritannien grundsätzlich das · l
Recht ltaliens an, für sich gewisse Kornpensationen im ‘
Sinne einer Erweiterung seiner Besitzungen in Erythräa, ; {
Somaliland, Lybien un·d in den an die französischen und T
englischen angrenzenden Kolonialgebicten zu verlangen? 1 ‘
fl, ,,Fran·l<reicl1, Grollbritannien und Ruläland nebmen die ‘
· Verpflichtung auf sich, Italien darin zu unterstlitzen, dali , I
2 Vertreter des Heiligen Stulzles zu irgendwelchcn diploma- I
Y tischen Schrltten, betreffend den Abschlull eines Friedens _ I
yr oder der Regulierung von Fragen, die mit dem genen- · I
wärtigen Krieg zusammenhängen, nicht zzzgelassen werden I E
li §’ sollen." g
ll; ,,Der vorliegende Vertrag soll geh»eimgehalten werden. ¥ f`
. . . Italien erklärt, d·aB es in möglichst naher Zukunlt und f Y
gi in jedem Fall nicht später als einen ll/lonat nach der Unter- 7
_ zeichnnng de·s vorlieqenden Dokumenrs durch die vertrag­ ’
sc‘l1lieBen·den Teile aktiv auftreten werde." il
Der Geheimvertrag, CICSS'31] hauptsächlichster Inhalt hier F
kurz wiedergegeben ist, enthält eine genaue Beschreibung E Il
der künitigen Grenzen Italiens in Europa un­d der fiir ‘ U
fglf Jugoslawien vorbehaltenen Cxebiete, zu denen auch Fiume g l
tb, I gehörte. Hieraus resultiert der bekanntc Konflikt. 8
te In einer russischen Note, die den Text dieses Vertrags Y ll
~,'5 bei seiner Ubermittelung begleitete, wird der Verlauf des g E
Kampfes u·m i’h­n höchst dramatisch dargestellt. Man e H
land die Forderungen Italiens übertrieben. Rullland i,
iii Yerteidigte die interessen der Siidslawen l1·artnflcl<ig. So I Y
Qjjtl , vergingen Wochen, bis ,.die militärischen lïreignisse auf In
ij lf; .verschie­denen Kriegsschauplätzen bei den Itleeriührern den _ ll
{lila Gedanken hervorriefen, dal3 ein snforriges Eingreifen ‘» F
if; _ Italiens auf Seiten des Verbandes notwendig sei." So unter , Vl
dem Druck der Kriegslage, setzte Italien seine Forderungen Il
rif, ll) durch, es gelang nur noch einige kleinere Zugestän·d11·isse ` Sl
für Serbien und Montenegro herausznholen. E ff
T ill Die Versuche, Rumürzien zum Eintritt in den Krieg gegen " C
Osterreich zu bewegen, beannen bereits am 30. Juli 1914 1 d
l mt (am Tage der russischen Mobilmachung, der die deutsche TE
ill folgte). Die Verhandlinngen zogen sich bis zum August I?
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