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zmgen Deiitsehland muläte aulierdem erklären, Hal? es für alle f l
lichtet Verluste und Schäden verantwortlich sei, die die alliierten 5
; der und assoziierten Regierungen un·d ihre Angehörigen in 'QT
ohne diesem Kriege erlitten haben.
Alle diese Lasten sin·d .Deutschland auferlegt worden, F,
stung. nachdem man ihm versprochen harte, ihm nur die Schä-den 1
üssen, anzurechnen, die die von ihm zeitweilig besetzten Gebiete
genen und ihre Zivilbevölkerung erlitten harten, und nachdem man -f ,
es durch dieses Versprechen zu seiner Entwafinung veran­ «( Vl
gt un~ lalit hatte!
Ji-eser Nach Punkt 9 sollen die italicrzischen Grenzen ,,nac·h den is ·_·‘
n lhm klar ersichtlichen nationalen Schei«delinien" berichtigt
Wert werden. Auch dieses Versprechen ist nicht gehalten { te
auch wor·den, denn man hat durch den Frieden von St. Germain i r
n hat, nicht die nationale, sondern die von Italien gewünschte i n
militärische Grenze hergestellt, die ein weites Gebiet klar *f·«
g dm erkennbar nicht italienischer, deutscher Bevölkerung in ij
gym], sich einsc'hliel3t.
guuygg Nach Punkt 10 soil den Völkern Osterreich­Ungarns Ge­
ig zu- legenheit zu einer autonomen Entwicklung geboten werden. gï
t gm- Man hat aber die autonome Entwicklung der Deutschen,
in dgn der Slowalten, der Polen und Ukrainer innerhalb der neu- Tr;
gn die geschaiienen tschechoslowakischen Republik unterbunden il
üS$€n_ und ihnen wie den Deutschösterreichern das Selbstbe­ ‘ ;
,,1 14 stimmungsrecht verwehrt. t i
ggung, Der polnische Staat soll alle Gebiete umschlieläen, deren i g
;€t€m Bewohner unbestreitbar Polen sind, man hat in ihn aber , E
Lmgên auch Cxebiete eingegliedert, deren Bewohner unbestreitbar vgl _
tschä- Deutsche sind. Polen ist ein ireier Zugang zum Meer ver­ ii
igytgn sprochen worden; das konnte in Deutschland nicht so
willen verstan-den werden, dalä die rein deutsche Stadt Danzig gt
tgghä- mit ihrem Hintcrland vom Mutterland gewaltsam losge­
gcmm rissen werden sollte. Ebensowenig finden die LosreiBunig g·
Hbiig- von Eupen~Malmedy, von Memel, die Abtretungen von
jgstgn Landgebiet an die Tschechoslowakei, die Behandlung des
1, Ey. Saarreviers in den 14 Pundïten Wilsons, einschlielälicli der
yigem ausweitenden Erklärunq vom 3. November ein·e Stütze. 5 F
WO gs Zusammeniassend: Uber den ln'halt des Friedensvertrags · j
Lmgw und die Art seines Zustandelrornmens bestand zwischen
çlittgn Deutschland un·d der Entente ein Abkommen. Dieses Ab-
kommen ist, nac‘hdem Deutschland im Vertrauen auf seine j g ïg
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