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In Punkt 3 wird die Gleich'h·eït der Hcmdelsbeziefzzzngen
versprochen. Das Dokument von Versailles verpflichtet
·· Deutschland zur Meistbegiinstigixiig uned Zulassung der u
gl`; lfrülhleren Feinde zum deutschen Wirtschaitsleben, ohne d
irgen·dwelc"he Gegenseitigkeit zu gewàihren.
ill Punkt 4 iordert wcchselseitige Garantien der Abriistung. n
ll. Deutschland hat sich uur Abrüstun-g verpfliehten müssen, a
{ lhat aber keinerlei Garantien für ein gleiches Vorgehen u
§ " seiner friihercn Gegner erhalten. ­ e
rl Punkt 5 fordertz freien, vorurteiislosen, unbedingt un~ lz
5 .F_ parteiischen Ausgleich aller kolcmiulerz Arzspriic/ze. Di-eser
' hat für Deutschland einfaclh darm bestanden, daB man ihm li
seine Kolonien wegnahm, ohne ihren Werf und den Wert W
ldes in ihnen enfllxaltenen deutschen Staatseigentums auch w
nur auf hdie Entschäldigung, die Deutschlanid zu zalilen hat, H
q anzurec nen. IT
Punlcte 7, 8 und 11 betreffen die W/iederlzerstellung der Bj
ig ik lïtiegsverwüsteten Ciebiete. Hierzu erklärten die Ailiierten, S1
.;. sie verstünden darunter nicht nur die Wiederherstellung
ël zerstörter Sachen, scnderu aller der Zïivilbevölkerung zu- If
ïf? gefügten Sc'hä«den. Deutsc'hlan·d er‘l<lü1·te sich damit ein- N
,g` verstanden und war darauf gefaiät, allen Sachschaclen in den dl
zerstörtlen Ciebieten und iibenhaupt jeden Schaden, den die gl
gil. Zivilbevöllïerung clort erlittlen hat, vergüten zu müssen. ul
Weitere Entschädigungsforderungen waren in den 14 ST
lgll Punkten nicht gestcllt und in ihrer erweiternden Ausiegung,
die der deutschen Regierung am 3. November niitgeteilt B
QR; wurde, nicht gcïordert wonden. Die Fri·edensbe·din·gungen al
I! van Versailles verlangen aber darüber hinaus: 1. Entschä­ D
lj l cligung der Zivilhevölkerung der alliierten un-d assoziierten Si
Mächte auch amfierhalb der von Deutschland und seinen Vl
Verbündeten zeitweilig besetzten Gebiete. 2. Entschä· W
digung für schlechte Bc'han·d·lung von Kriegsgefangcnen. fl
[ In 3 Ersatz für Krieg;sbeschädigten­ un·d Kriegsh·interblie­ Vl
_. tig benenlunterstützung der Gegner. 4. Ersatz der Kosten L
für Unterstützung der Familien der Kriegsgefangenen, Er- Sl
[ gil satz für die Fatnilienunterstützung der Heeresangehörigen. al
5. Ersatz für alle Schäden an Eigentum, gleichgülïig wo es
” gl belegen, rien die gegnerischen Staaten durch Hanldlungen U1
ll Deutschlands zu Lande, zur See oder in der Luft erlitten D
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