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1'ht Am 27. September 1917 sagte Pichon in der Deputierten-
kb- kammer: ti.? .
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[en Siegen, warum? Eroberungon machen, um Volker zu unter- gy *ï
IC" drücken. um zu herrsehen? Nein! Um der Welt einen Frie·de·r1 {
€U der Gerechtiglreit und der Briiderliclz/soit entsnrechend den Ab- 3;%
the stimmungzen der Kammer und deu Erlrlärungen der alliierten ig
gy- Regierungen zu verschaffen. jigg E
mt Asorzilh erklärte in seiner Rede in Leeds am 27. Septem- ‘
"§$ ber 1917:
ac Noch weuiger kann man einen der Welt wiirdigen Frfedeu
{U von einem den: Besiegten durch don Siogor auferlcgten Vertmg
IH erwarten, der die Grundsïïtze des Reehtes unbeaehtet lieBe und.
lle geschichtlichen Ueberlieferungen, Anspriichen und Freiheiten êl.* <
ch der betreffend-en Völker nicht entsprïiehe, Solche sogenanntem Q
On Verträge haben die Bürgschaft ihres eigenen Todes in sich und 1.;
O__ bereiten ganz einfaoh einen fruchtbaren Nährboden für kün­f­ lig t
au tige Kriege.
en Am 10. Januar 1918 erlrlärte Bczlfour in Edinburg: ‘ 1
DH Wir gingen niemals in den Krieg für solbsrsächrige Zwcckü 1
und wir werden den Krieg auch nicht für selbstsüehtige Zwcckö
in zu Ende kämipfen. lj;
zi- Am 4. September 1915 sagte Bonar Law in der Guild Hall: J
hg Wir l<äm·pfen für die sittliehen Kriifte der M»en·schheit und für ‘§_ '
`°‘ das Recht der öffentlichen Gerechtiglreit, die Grundlagc der Q;
‘€‘ Gesittung. V.'Ir kämpfen fiir Recht zegen Macht. ii:
’“’ Am 22. Oktober 1917 forderte Lloyd George im Unter- lt er
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hause: ;g_ {
Wir diirfen Deutschland keine Waffe in die Hand gobeu da- ·
durch, dal! wir ihm ein wirkliclzes Unrocht zufiisren. r
E Und in seiner Rede vom 5. Januar 1918 sagte er: [ll 1
in Nicht um Rache, sondern um Gereehtigkeit handelt es sich. _:
gs Ein Fricdo dor Roche wärdo nicht Gcrechzigkeit sein; wir gc
tm Clürfen keine neue eïsniä-lothrinirisehe Frage haben aus dem ein-
ld fachen Grunde, weil wir sonst den Fehler Deutsehlauds wieder- i
zn holen wiirden.
:2 Recht behalten hat dagegen Lloyd George mit seinem Ei'.
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¤· pythxschen Ausspriich, die Allnerten wurden mit Deutsch- ;‘;§
land keinen Frieden schlieläen, wie ihn Deixtsehland in
hr Brest-Lirowslr mit Rufiland geschlossen hätte. Diese Pro-
11 phezeinng ist piinktlich eingetroffen, d-enn gegen den Frie-
_den :v6n Versailles ist der von Brest-Litowsk ein Kinder·spiel. fl
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