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You Komhinat-ion, die nur in der Phantasïe verbanden ist, fest-
‘*r‘ legen wollte. Deutschland ist nicht i·n der Lage, eine Hilfe
gen. ­­­ vorausgesetzt, daB sie sich ihm böte -- ans Gründen
als eines antienglisch orientierten Dogmatismns abzu·leh·nen
ztcs oder gering zu schätzen. Es kann nicht an geöifneten
mj Türen vorübergehen -­ vorausgesetzt, d£LB sie sich ihïïl
Je1, öiin-eten ­-, um vor verschlossenen vergeblich zu wartn.
gel So decken sich die nraktischen Be~düri·n·i*sse der ·deutsc'hen
len Politik mit den idealen Fonderrungen der deutschen Sozial- «
fte. demokratie, die schon ans prinzipiellen Gründen nicht kon-
tnd ·tin·entalpolitisch" sondern nur international sein kann, die
ind die Brüderlichkeit zwwischen deuIts·chen und englischen Ar-
lcn beitern ebenso wollen mnB wie die zwischen dentschen
m" und iranzösischen oder deutschen und italienischen Ar-
ste beitern.
ft Zwischen Deutsc‘hla·nd und Italien hat vor dem Kniege ‘
t' keine Fei­n·dschait, sondeïn ein Bündnis bestanden. Hat
uS’ man sich in Deutschland wälhrend des Krieges darüber ent-
rüstet, dalä dieses Bündnis in seinem Verlauf nicht in Er-
’C‘ scheinung trat, sich wielmehr i·n sein Gegenteil verwandelte,
zn, s­0 hat man ietzt längst begonnen, die Gründe zu würdigen,
nd die zu diesem Ergebnis geiührt haben. Da das Bün·dn~is
lle nur für den Fall der Verteiáigung galt, der Krieg aber von
trg den ver·blen·deten Machthabern der Mittelmäichte als ein
li" Angriifskrieg begonnen wunde, kann man nicht umhin, die . ­
?"' Haltung, die Italien in der Bün·dn·isiralge einnahrn, als kor-
IS" rekt anzuerkennen. Italien war über die Schritte, die von
hs den Mittelmächten nnternommen wurden, absichtlich vell-
Y‘ ständig im Dunkeln gelassen worden, un·d man kann ihm
lis keinen Vorwurf daraus machen, dalä es einer Pclitik, d·ie ~
IC über das Ultimatum an Serbien zum Bruch der belgischen
IZ Neutralität tührte - ohne daB man es um seine Meinnng
m gefragt hatte -­ Schwcrt und Schild zu leilhen sich
W weigerte. I
g' Wenn später die Meinung, daB man bei der erwarteten
ên Aufteilnng Osterreichs nicht den Serb-en den allein berech­ I
M tigten Erbanspruch auf die südlichen Teile der Monarchie II
m überlassen dürfe. Italien auf die Seite der Alliierten iührte,
so sind iedenfalls die deutschen Annexionisten die aller- 1
ë` letzten, die das Recht hätten, eine solche Politik sittlich zu
’° Yerdarnmen. Aut der andern Seite hat Italien in diesem _
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