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1 §
i
nl ; 114 A
Erwerbslosenunïerstützung wind in Deutse'hl2m<d ïatsäcTï·« ,
iiich gewährt und durch die Verfassung gewä'hriei‘stet. :
;"_ . Was an dringenden Wünschen für den Arbeiterschutz 1
’ ig" übrig blieb, hat man in weiteren Vorschläcgen ;«:usammen­ `
_ ; ; gefaiät, die nicht international, son-dern nur für die Landes- 1
gesetzgebung gemacht werden und mit denen ieder Mit- 3
gl gli-edstaat anizmgen kann, was er will. Hier steht der j
Vorschlag, dall der Berner Uebereinkunft über das Ph0s~ *
FU plzorverlroz bei der Streich*h0l·zïabrikation beigetreten wer- Q
' den möge (von Deutschland längst geschehen); daB volle ä
_­ Gegcnseitigkeit in der Zulassimg fremdcr Arbeiter iánd
Bv *`<l'» il1rer‘Familien zum GenuB des Arbeiterschutzes und es
iiiil Koalitionsrechtes der eigenen Arbeiter Platz sïreiien mö2‘e;l 1
§ daB Frauen und junge Leute unter 18 Jaliren von der Be-
ff ` sehäftigung mit Bleiverwendung ausgeschlossen wenden
L möchten; daB eine richtige Gmverbeirïspcktion eingerichtet 1
ïiïil [ werde; dalä die entgeltliche Arheitsvernzittlzmg möglichst 1
Elf;) scfhnell verbeten und da, wo sie besteht, der behördliclhen ‘
F2 g Genehmigung unterstellt werde; da!3 die Anwerbung frem­ ·
i i der Arbeiter nur stattiinden dürfe nach Verstän-digung un- '
E ä ter den beteiligten Staaten und nach Befragung der Dn-
hi ternehmer und Arbeiter jecles Landes; daiä eine Arbezts­ j
ii `ji ; loserzversicherurzg eingerichtet werden müsse, und daB die E
ll f öffentlichen Arbeiten so 0rgganisiärtb€we1{den,kdaB ihref zäuï
g führung in der Zeit der grö ten r its osig eit stat': in e .
rl è Lauter Dinge, für welche die deutsehen Sozialdemokraten S
i lange vor dem Vöikerbund mit gutem Eriolg kämpften. 1
F ïiii j Alles in alieïn hat Deutschland nach den ersten Proben
iig ’ M von den irnternationdlen Konterenzen keine entsdhei-denêie N
li ça t Förderung seines Arbeiterschntzes zu erwarten; es wür e
j ihm schon genügen, wenn ihm der Friedensvertrag als
f Ganzes gestatten wünde, seinen Arbeiterschutz zu erh­al« {
9 ­ ten und weiter auszubauen. Deut·schi·and kann mit gutem
Gewissen erklären, dat? es die Verpflichtungen, die ilhm
i de: Friedensvertrag hi.nsichtl·ich des Arbeiterschutzes auf- L 1
il Ti -ï erlegt, se ernst wie nur möglich nehmen wind, daB es l
ii aber auch bei einem Korzflikr der Pfliclzáen von den Al:lsiier­ I
ig; t ten die Einsicht erwartet, daB die Pfiicbten des Arbeiter- ‘
» selhutzes wegen ihrer internationalen Riickwirkung auf die
Gesamtlage der Arbeiterklasse in allen Ländern auf keiinen i
gi, {J Fall himer andere zurüekgesetzt wenden dürien. ‘
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