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ir die ’€1'I`f”:’llfCilCil in den näehsten sechs Wnchen statffindet. in
n·l<om­ beiden Fälicn soil die Frau rrieht entiassen werden diirfen 7 l
1 Aus- nml einen hinreichenden Beitrag zu ihrem und des Kindes `
Unterhalt erhalten, wobei die Zahlung aus der Stazttskasse , 1
oder aus einer Versicherting freigehaiten ist. Eine stil~
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)€hötd_ en e u er so zur . esorguni, 1 .es in es zvveima
Vömcn; eine haibstundige Pause wahrend ihrer Anbeitszeit trei-
nd die bekornmen.
roraus. Ein letztver Vorsdhlag will den Kampf geger: die Arbeits­
.rbeit»s­ losigkeit international regeln. Die Mitgliedstaaten sellen V
bleibf; sich verpflichten, die öfientliche und unentgeltliche Lei- ,
wmf- tung einzurieihten und sie mit denjenigen der anderen •
lm Staaten in Verbindung zu setzen. Staaten, welche die
APb¢ï~ Arbeitslosenversicherung eingetührt haben, sollen fremde
ib Ode" Arbeiter zutm vollen Ge·n·uB zulassen.
Für Deutschland bedeutet, wie Max Quarcflr im ,,V0r­
1 sind wärts" bemerkt, weder der Achtstun1d·en·tag noch, die Re-
llichen gistrierung der Jugendliclhen etwas Neues. Nur der Kin- _
v0rge­ derschutz müBte auch auf ein Jahr weiter ausgedehnt und
vzrbeit statt 6 Stuznden erlaubter Arbeit auch iiir 12-- bis Miährige
1gen·d­ das völlige Beschättigungsverbot eingeiiihrt werden, eine
ahmen Maliregel, die kaurn Widerspmch finden dürfte. Beziig­
Jnaalen lich der Jugendlichen hat Deutschlanid viel 1veiterge'hen·de
Sch11tzbestim1nun·gen, da es für sie die Nachtarbeit ven
ill die 8 Uhr abends bis 6 Uhr früh verbietet und auch für die . . .·
ihrenid Tagesarbeit der Jugenidlicïhen C1es~un«dheitspausen vor- .
s ver- schreiibt. l
zrliche Auch der deutsche Arbeiterin11enscl1·utz geht in bezug , ,·
ucker- auf Nacfhtarbeit, Pausen unicl Wöch-nerinnenfiirserge zum Q
Japan grollen Teil weiter. Die Nachtarbeit ist hier von 8 Ullir V_ V
abends bis 6 Uhr morgens verbeten. der Sëamstagnaohmit- T
sehlag tag frei, eine mindestens einstündige Nfittagspnuse ze- , J
dazu sicïhert, und die LeisVrun·gen des Wöchnerinnenschutzes sind `iji
bsver­ durch die Wechenfürsorge der Kriegszeit und Jetzt der T
1 Revolution besser ausgebaut. A.·11Berdem besitzt Deutsc’h~ lv
'erein­ land bereits das völlige Verbot der Frauenerbeit in Koi·:e­ V
'ochen reien, bei Bauten zum ”l`ransnort von Niatermlien und in ir
n, und einer Reihe weiterer, besenders gesu·n·d!heitsgefährlicher . l
andel. Betriebe, wo übrigens auch Kinder- und Jnge11dliei1en1arbe·it Y V, V
aie ein viel weiter b-eschränlct sind, als die A1`J)€'l’[€i'SCii1lfZkOl'lfCl`€I1$J ‘ ,
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