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1 dm 8. me in ïedem Lande über die Anbeltsverhältnisse erlassenen
f0lg€‘¤·· Vorschriften haben allen im Lande sich erlaiubterweise auf-
haltenden Arbeiteru eine gercchte wirïschaftliclzq Behand­ iv
Iennyung lung zu sichcrn; _l
grgghgn 9. ieder Staat hat einen Aufsichtsclienst einzuriclrten, an dem 1
ls vm, auch lïrauen teilnehmen, um die Durehführung der Gesetze ’
H Zigqcs und Vorsehriften für den Arbeiterschutz sicherzustellen. V
n-geglie­ Die liohen vertragschliel3en~den Teile verkünden nicht die ‘,
Vollstündiigkeit oder Endgültigkeit dieser Grundsiitze und g
IBS, dèf ’ Wege, erachten sie iedoch für geeignet, der Politil: des Völ- "`
iöïï und kerbundes als Richtschnur zu dienen und, im Felle ihrer An- f
<ëf VDH- nahme durch die dem Staatenausschuü als Mitglieder an«ge­ *
PSCh·W¢· hörenden industriellen G·emeinschaft­erx sowie der Sicherstel- F
FS blülïë lung ihrer praktischen Durchführung durch eine entsprechende ·
F Wêä rêufsä/hts·behörde, dauemde W/ohltaten unter den Lohnarbeitern K
M er e t zu verbreiten.
êïoäïg Sollte es unter der Herrschaft des Friedens von Ver- ‘
sailles möglich sein, dalä ieder arbeitende Bürger der Deut-
i hollen schen Republik in täglieher achrstündiger Arbeitszeit soviel *
rer und verciiente, ·dal3 ilhm ein angemessener Lcbensunterhalt ge- .
äehertdwäre, so wäre vom deutschen Stan«dpun~l«;t aus kein
·it nicht ort agegen einzuwenden, dalä übersc'hiel:lende Erträge ‘·
werden zur Wie·deraufric`htulng jener Völrker verwendet werden 1
sollen, die im Kriege noch mehr gelitten haben als das t
Gêsêtz deutsche. Der Frleden wird aber nur dann wirklich für g
Jef als alle Zeit gesichert sein und nur dann zum Heil der arbeie
_ teniden Völk-er aller Länder d·ien·en, wenn der 13. Teil des V
im ww Frieidensvertrags in dier Praxis als ciïzschrärzkerzdn Imfer­r
’ aug? prctation aller übriigen Teile angenommen wind, d. h., wenn
_W0ch6 der Grunldsatz angenommen wind, daB Deutschland zu Yi
ldht BF niclrts verpflichtet wind, was es nur durch Ueberarbeitung
und Unterernä'hrun·g seiner ar«beiten­<1en Bevöl·l<er·ung zu W.
minds- erfüllen imstande wäre. " {li;
ag ein- Die erste internationale Arbeiterkonferenz, die auf Grund
des Friedensvertrages einberufen wurde. hat im November §*
mg, _{ïi¢ 1919 in Washington unter prinzipieller Zulassung der De·ut~ s ii
SCl{m“‘ sehen, aber in ihrer tatsäclrlidhen Abwesenheit getagt. Es
ïtäélï waren vierzig Staaten vertreten. ihre Beschlüsse umfass gl
1 _ sen verschiedene Vorschläge für internationale Arbeitsa N
{QS G€_ iibereinlronrrnen und ezinige Vorschläge, die den Mitgl·ieds­ Q
staaten für ihre Landesgesetzgelbrrng gemacht werden ml.
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