HomeVon Versailles - zum Frieden!Pagina 113

JPEG (Deze pagina), 767.64 KB

TIFF (Deze pagina), 5.78 MB

PDF (Volledig document), 109.68 MB

, l · ’ ‘ .
Tl ? ll
l { ­
; i
ig g 110
ïïj‘ i i Die Zwecke der geschaiienen Einriehtung wenden dann
i . { t; noch in einem zweiten Abschnitt des 13. Teils zu f0lge¤­
den ,,Allgen1einen Grun·dsätzen" zns­ammengei2lBt:
* « Die huhen vertragsehlieBen·den Teile heben in Anerkennung
ll dessen, dalä das körperliche, sittliche und geisti-ge Wohlergehen
der Lohnarbeiter vorm internationalen Stanrdpïunkt ans von
gi; Q , höchster Bedeutung ist, zur Erreichung dieses erhabenen Zieles
£:, 5 1 _A die in Abschnitt l vorgesehene und dem Völ·l<er·bun·d an-geglie­
;! derte stäindige Einriehtung geschaiien. `
2 Q Sie erkennen an, daB die Verschidenheiten des Klimas, der ’
=l ­V; Sitten un·d Gebräuche, der wirtsclmftlichen Zwecl<mäBi·gkeit und
nr ' industrielle Ueberlieferung die sofortige Herlneiführung der voll-
rggiá gi ständigen Einlieitliclrkeit in den Arbeitsverhältnissen ersehwe-
te ig ren. Aber in der Ueberzeugung, daB die Arbeit nicht als blolie
1; handelsware betrachtet werden darf, glauben sie, daB Wege
ti trnd Grundsätze für die Regelung der Arbeitsverhältnisse sich
i l finden lassen, di-e alle in·d=ustriell·e·n Gemeirischaiten zu befolgen
ggç t _ êichmlïinwhen sollten, soweit ihre besonderen Verl1ä·ltnisse dies
`il CS CH. S
Ei; jj; . Unter diesen Wegen und Grundsätmn erscheinen den hohen S
Q vertragsclilieBen.den Teilen die folgenden von besonderer und v
J Besclileunigung erlieischender Wichtiglreitz S
" 1. Der Qbenerwïihnte leitende Grundsiatz, dz1B die Arbeit nicht
ti'; ïdzïlrclz als Ware oder Hamielsartikel angesehen werden Z
L 1 ar ; ` S
gi 2. des Recht des Znsammensehlusses zu allen nicht dem Gesetz .d
g rif zuwiderlaufen·den Zweekcn sowehl für Arbeitnehmer als a
i‘ tft ? auch für Arbeitgeber; ,U
g" 3. die Bezahlung der Arbeiter mit einem Lohn, der ihnen eine F
§ nach der Auffnsszzng ihrer Zeit and ihres Landes ange-
r messene Lebensführung ermöglicht; ä
ig Yi, 4. Arznahme des Achtstunclentags und der 48­Stun­den­W0che
als e;·streben·des Ziel überall de, wo es noch nicht er- n
jïinii reic is ; u
itt 5. die Annahme einer wöehentliehen Arbeitsruhe von m.inde­ C
H gr stens 24 Stunden, die nach Möglichlceit den Sonntag ein-
Ji schlieläen soll; d
6. die Beseitigung der Kinderarbeit und die Verpfiichtung, die 15
gg? Arbeit .lugen·dlic·h­er beiiderlei Gesehleehts so einzuschrän- S<
{ ken, wie es notwendig ist, um ihnen die Fortsetzung ihrer W
ï^iusbi·1·diï1ng zu ïlrmögliiehen und ihre körperliehe Entwiolï- SK
té {5 ung sic erzuiste- en; ·
7. der Grundsatz gleiclzen Lohues ohne Unterschied des Ge- u‘
tg] gif schlechts für eine Arbeit von Werte; Sl
in , S<
ï'iá·
"I

Cf t‘ ll
éh tl`
tnx
`neç Q;_ï _ i - ._ . V. , . ,. ­