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zustellen hat, ·ist es auch am Arbeiterschutz ganz hesong
q ders interessiert. Darum lohnt es sich auch, den einleiten· ha
·. tij ­ den Bemerkungen dieses Vertragskapitels eine nä‘here Be-
’ ' ' . 1* • VO
{ al trachtung zu widmen Sie besagen i0'gen¤des· ru
i =,¤ g Da der Völkerbund die Begriün=d·un·g des Weltiriedens zum an
l il gl è Ziele hat, und ein selcher Friede nur auf dem Boden der s0~ ,
i zielen Gcreclztie/’eiz rzufgebaut werden kann S€‘
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,:{ ·_l? da ferner Arbeitsbedinigvungen bestehen, die für eine gr0Bc
iii Anzahl von Menschen mit so viel Ungereclzligkeit, Elend und
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* è i‘ Entbehrungen verbunden sind, daB eine den Weltfrzeden und ZC
« :§ die Welieintraeizt gefährdende Unzufriedenheit entsteht, und AF
ïli êj; da eine Verbesserung dieser Bedingungen dringend erf0r­der­. SBI
ig wi, iic·h ist, zum Beispicl hinsichtlich der Regelzzng der Arbeitszeit, be
der Festsetzung einer Höclisbdauer des Arbeitstages und der W
¥·]裏 if, Anbeiiswoche, der Regelung des Arbeitsmarkts, der Verhütung pf]
ij lil der Arbeitslosigkeit, der Gewährleistung von Löhnen, welche we
ï‘«i€·iv angemessene Lebensbedingungen ermöglichen, des Scbutzes
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rgti, der Arbeiter gegen ailgerneine un·d Ber·u~fskranikhe1ten sowie die
iii _ gegen Arbeitsuniälle, des Sch-uizes der Kinder, Jugendlichen (
gg ·¤ und Frauezz, der Alters­ und lnvalidenunterstiitznng, des m‘
#gT' Schutzes der interessen der im Ausland beschäitigten Arbeiter, tçï
,ï iii, der Anerkennung des Grundsatzes der Frexheit gewerkiscxhafb Cm
#5 à ' lichen Zusammenschlusses, der Gestaltung des beruilichen und De
" technischen Unierrichts und ähnlicher M=aBnahmen, dg;
i{` de endlicfz die Nic/ztannahme einer wirklich menschlichen Ar- ab
‘l beilsordnung durch irgendeine Regierung die Bemiihungen der koi
anderen, auf die Verbesserung des Loses der Arbeiter in ihrem ZW
a, ig eigenen Lande bedachten Netienen hemmt, .
haben die hohen vertragschlieiäenden Teile, geleitet sowohl tm;
l von d­en Geiühlen der Gerechtigikcit unid Menschlichkeit als ge
; jg, auch von dem Wunsche, einen dauernden Weltfrieden zu si- tra
ëj, chem, iclgendes vereinbart. · go
{ in Die theoretische Einsicht die aus diesen Bemerkungen a
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inl nii spricnt. kann gar nicht hech gen­u·g gepriesen werden. So- bel
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_ë ziales Elend in emzelnen Lanidern gefahrdet den Weltfr1e­ `
4; ‘y_ den un·d hemmt den sozialen Auistieg der Arbeiter in den ge
jg andern Ländern. Mit dieser Feststellung ist die schäriste Sïa
ii; Verurteilung einer Friedenspolitik ausgesprochen, die dar- ge
gil auf ausgeht, die Völlker der besiegten Staaten in einen dan- aïg
i ‘¥" ?="· Z tand sezialen Elends herabzudrücken `
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Dadurch, delä Deutschland den 13. Teil des Frie­de=ns­
ig gt; vertrags -­­ lieber als reden andern - angenommen hat, am
iii 4;; ist es in einen Kcnilikt der Pflieïhten geraten. Auf der
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