HomeDie deutschen Gegenvorschläge zu den Friedensbedingungen der Alliierten und Assoziierten MächtePagina 54

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10. Qnlunien. V _n be
ülrtifel 119 beê Cêntnanrfê berlangt hun äöentfchlanb ben Q3er5icht _ Eme
f«{{;i anf alle feine Siechte nnb älnfprüche begüglich feiner überfeeifchen 5Be= f Emmy
fitgnngen. äbie ëbeftimmnng fteht in nnbereinbarem Qïäiberfprnch gn · beu i
'fjajg ëlènnft V ber Kbbngrefgrebe ïwm 8. Sannar 1918, mbrin älërüfibent _ HHM
ïlëilfon eine freie, aufrirhtige nnb nnbebingt nnparteiifche Gchlichtnng E gm;
Q aller fDIDIIiClI€1”[ älnfprüche berheifgt. €®ie Gärnnblage jeber nnparteiifchen gew;
fjlfg Eliegelnng ift, bafg bur ber (Entfcheibnng bie ëlêarteien gehört nnb ihre F gmfd
älnfprüche geprüft naerben. Qlrtifel 119 meift bie bentfchen älnfprüche l` ïptet
bon bbrnherein gnrücf, ohne baf; äöentfchlanb überhaupt in bie Sage 3 über
berfegt nwrben ift, fie geltenb gn machen. t (wg,
fgff Qentfchlanbê Qlnfprnch anf feine Qolonien grünbet fich in erfter mt;)
;;‘ï,· ïëinie anf bie ïatfache, baf; eê fie rechtmüfgig ermbrben nnb in öüher, _ gege
erfblgreicher älrbeit mit bielen Dpfern entmiclelt hat. Cäein êöefigftanb ·_ mug
ift bon allen ähiüchten anerfannt. ëllêb Cötreitigfeiten mit anberen e mit
fzïvi älliüchten über eingelne Cïáebietêteile beftanben haben, finb fie im ilïêege LQ gew
ägfji ber ëlêereinbarnng ober beê Cëchiebêfprncheês beigelegt mbrben. ggd?
§,§,f { äöer Qäefih ber Qblbnien ift für äïentfchlanb in Snfnnft noch mehr mäè
gif: alé früher nbtmenbig, meil eê fchbn im Qinblicf anf bie nngünftige Cöcbf
@eftaltnng ber Qäalntaberhültniffe bie Slliöglichfeit haben mnfg, bie für g mie
feine ïêblfêmirtfchaft erfbrberlichen Eübhftbffe fbriel mie möglich anê i me,
ëf;g;; eigenen Qolonien gn genminnen. QSEQ benbtigt auch bei feinen bnrch grof
;?iE," ben älnêgang beê Qriegeê gefchmülerten Cïirnaerbêmöglichfeiten ben anê
ber löiigenergengnng gn ergielenben Gáeminn. fl guy
fgïh äöeutfcblaïib bebarf feiner Qblbnien ferner alê Qlbfaggebiete für g mb
feine Jïgnbnftrie, nm Elibhftbffe tnnlichft mit eigenen äabrifaten beöahlen g- am
igïjïf gn fönnen nnb alé ëbetütignngëfelb für feinen shanbel. (SQ hbfft g bar
baranê sbilfe gn erlangen, nm ben im äriebenêbertrag feftgefetgten gj
ëlëerpflichtnngen nachgnfbmmen. i gm
fffgg, Cênblich brancht äbeutfchlanb gëO[0Il1€U, nm êieblnngêgebiete gm;
{gig; menigftenê für einen äïeil beê überfchnffeê feiner êläebölfernng gn haben, lm;
nm fm mehr alê bnrch ben Qlnêgang beê lëriegeê bie Elibtmenbigfeit ber gg wg
êfïif älnêmanbernng bermehrt nnb bie älnëmanbernngêmbglichfeit befchränft mt
?'Iï, { mirb. a
Qllë ein QIlDB€§ Qnltnrbblf hat baë bentfahe Qêblf baê ëliecht nnb gg;]
àêjïff bie ïlëflicht, an ber nnffenfchaftlichen Cërfbrfchnng ber êllêelt nnb an ber gm
ggjègg Grgiehnng nnentnaicfelter Eliaffen alë einer gemeinfamen Qlnfgabe ber gg
gl, gibilifierten ällèenfchheit mitgnarbeiten. @ê hat nach biefer äliichtnng mö
j?'ê§ hi in feinen Sïblbnien Qlnfgerbrbentlicheê geleiftet. äliefe äeftftellnng nnb mt
ber anê ihr abgeleitete Qlnfprnch mirb nicht babnrch beeintrüchtigt, bu
bag bei ber Qïermaltnng ber bentfchen Sbblbnien êllèifggriffe nnb àïehler
; bbrgefbmmen finb, mie bie Kêblbnialgefchichte aller ïäölfer fie anf= Im
gnmeifen hat. älentfchlanb hat einen mbralifchen Qlnfprnch baranf, bg
feine erfblgreiche Qlrbeit fbrtfegen gn fönnen.

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