HomeEin Vorblick auf das Jahr 2000 oder ein Tag in einer Strafanstalt des XXI. JahrhundertsPagina 67

JPEG (Deze pagina), 603.05 KB

TIFF (Deze pagina), 5.14 MB

PDF (Volledig document), 41.18 MB

I
`=
{ g0nnenenSatz durch das weitere Greständniss meiner
' völligen Sinnesänderung hatte krönen können,
ein sc wüstes Jchlen und Brüllen, wie ich es in
meinem Leben noch nicht gehört habe. Und ich
scllte gleich merken, dass es lïeinläeifallsrufen war.
,,Schlagt den Kerl t0dt!" sc brüllten mit
milchunterlaufenenAugen die beiden Temp erenzler,
,,schmeisst ihn raus", Andere. Ich sehe die
ganze Schaar wuthentbrannt auf mich einstürmen.
In meiner Tcdesangst schreie ich: ,,Meine Herren,
thun Sie mir nichts, ich bin ja schon lange tcdt!"
,,Macht nichts, raus mit dem Lump!" ist die
Antwort. Bierseidel und Kafïetassen fliegen mir
um die Ohren. Gctt sei Dank, ich lernte die
segensreichen Papiergefässe aus eigener An-
schauung schätzen. Hehe Fäuste fassen mich
im Genick, an den Armen und Beinen, ich fiihle,
wie ich in kühner Kurve hinaus in die eiskalte
Wiiiternacht {liege. Mit einem hörbaren Ruck
knickt machtlos mein neuer Cylinderhut, auf den
ich mich bei Berührung des Erdbcdens setze, in
sich zusammen ......
Frierend und zähneklappernd ervvachte ich
c in lïaltem Angstschweiss gebadet durch das
ängstliche Rufen meiner Frau, die absclut wissen
Wcllte, was los ware. ,,G0tt sei Dank", sage ich
noch halb im Dusel, ,,dass ich meinen Chapeau-
claque mit hatte, wenn ich auf den andern ge-
fallen ware, der wäre rein hin gewesen."
,,Was?" sagt meine liebende Gattin, ,,was
` redest Du für Ilnsinn? Auf den Chapeau-claque

fi?