HomeEin Vorblick auf das Jahr 2000 oder ein Tag in einer Strafanstalt des XXI. JahrhundertsPagina 27

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Haupttheil aller begangenen Thaten mit dem
Allïohol in engstem Zusammenhang stehe."
,,Nun", erwiderte ich, ,,deswcgen eben War
es doch ganz richtig, den Alkohol im Gefängniss
4·­ zu untersagen.“
l ,,Nein", bestritt mein Führer, ,,gerade des-
halb war es nicht richtig. Man hätte ihn gerade
deshalb progressiv in die tägliche Kost aufnchmen
sollen. Aber dazu war man zu kurzsichtig und
In ist es in gewisser Weisc noch. Der Verbrecher
kcmmt doch regelmässig zur That, weil er zu
viel, d. h. mehr, als er vertragen kann, getrunken
hat. Da redete man nunimmer davon, dass man
den Sträfling durch den Strafvollzug tüchtig
machen müsse, sich auch künftig in der Freiheit
zu behaupten, später selbst seinen Mann zu stehen.
Und dann nahmt Ihr ihm, anstatt ihn rechtzeitig
daran zu gewöhnen, den Alkohol überhaupt weg.
Was war die Folgc davon? Wenii der Mann
aus der Anstalt herauskam, dann lïonnte er gar
nichts mehr vertragen und beim ersten Mal, wo i
» er was trank, war er wieder reif für das Ge-
fängniss. Daraus folgt, meine ich, dass man,
sclange nicht überhaupt der Alkohol von Staats-
wegen verbeten wird, den Sträfling an ihn
gewöhnen muss". I
,,Sie haben ja so Recht", musste ich, über- I
wältigt durch die Lcgik meines Führers, zuge­ i
stehen. Y
,,Nun aber kommen Sie", drängte derselbe,
,,ich Werde mir heute den sonst im Interesse l
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