HomeLettre de l'épiscopat belge aux cardinaux et aux évêques d'Allemagne, de Bavière et d'Autriche (24 novembre 1915)Pagina 40

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Anschuldigungen, die zum grössten Teil
Q bereits als unberechtignachgewiesen sind, der
i sehwere Vorwurf erhaben Worden, deutsche
Soldaten bei den Durchmarsch in Belgien nicht 3
lgë y davor zurück geschreclït sich an belgischen
gg ·A Klosterfrauen zu vergreifen. ,
agjlg Es erübericht sich daraufhinzuvveisen, dass
derartige Vergehungen, falls sie sich als wahr
M l? heraustellen sollten, meiner und der deuts-
chen Regierung schärfster l/Iissbilligung sicher
· sind. Anderseits istes eine Forderung dei- Bil- ï
çllällli ligkeit, als unwahr erwiesene Anschuldigun- a
A gen gebührend zuriickzuweisen.
lv Ich darl annehmen, dass die Aufdeckung der E
lg Wi vellen VVahrheit s0W0l1l dem Gerechtigkeitsge- q
fülil, wie den interessen der. Katholischen Kir-
i che in gleicl1erWe1se entspricht und ich glaube ë
l daher, auf Euer Eminenz gütige Unstertützung 1
l rechnen zu können, Wenn ich bitte, mir in mei- I
nen Bemühungen um Klarlegung der Tatsa-
Chen behilflig zu sein, '
. Das Material, das Euere Eminenz über even-
tuelle Fälle von Schändung von Klosterfrauen ¥
in der dortigen Diözese vor egen wollen, wurde ·
mich in Standsetzen, diernacli Lage der Sache
gebetenen weiteren Schritte zu tun, ­ i
Mll dem AL1SCl1‘LtCl< memer vorzugligsten
Hochachtung habe 1ch die Ehre zu sein.
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~ Euerer Eminenz sehr ergebener
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An Seine Enzincnz dan Herrn Erzbischof V
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