HomeDie alte und die neue Stadt KölnPagina 57

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CIIIII I Der untere Raum wurde zu einem öffentliclien Kauf- und Lager- I
ZvOi hause hergericlitet. Das erste gressartige Fest wurde hier 1475
dan zu Ehren des Kaisers Friedrich III. gefeiert. Andere Feste fanden Li gg
Z III hier 1486, 1505 und 1521 und nech mehrmals im 16. Jahr- ·_
RG_ _ hundert Statt. Im 17. und 18. Jahrhundert gerieth der gresse ~
I IIIII _ Saal allmäthlich in Verfall. Erst unter preussisclier IIerrsehai't
IGSGS E wurde er seiner ursprüngliehen Bestimmung wiedergegeben. In
IIIIII den Jahren 1855-1857 wurde er ven Jul. Raschderff völlig I`_
Iückt umgebaut. Der Hauptsaal hat 174 Fuss Lange und 76 Fuss r
mw Breite. 'Das unter. der Haupthalle liegende Lagerhaus wurde 1gjQ
ISICII I 1875 vem Stadt-Baumeister Weyer zu einer prachtvellen Bersen-
IIIIdI, * halle umgebaut. Das Haus Welkenburg an der Wellküche, I
WIII ein in der Bauweise des Gürzenich aufgeführter gethischer Ban,
DIG ist in jüngster _Zeit im Aussenbau wie im Innern stilgerecht
IIIIIII restaurirt worden und dient jetzt geselligen Zwecken.
is III ' Ein bless der Kunst gewidmetes stätdtisclies Institut ist das ë
IHSYIC Museum, zu dessen Bau Jehann Heinrich Richartz die Summe '.ï`I_ï‘ê
IIISGI. ven 232,000 Thlr. hergegeben hat. Eingeweiht wurde es 1861. ?fY·
ISGQ ` Der Hauptinhalt ist ein Vermätchtniss des frühern Canenicus Ferdi- V l I
GIIIIII nand Wallraf, der 1824 gesterben. Der Hauptschatz des Museums
VGI._ besteht in einer werthvellen Sammlung ven Bildern aus der alt-
Img- I kölnischen Sehule, über 400 Stück. Der Bau ist nach dem Ent- l
IIIOII wurfe des Baumeisters Feiten im segenannten Tuder-Stil auf-
O _ geführt; er hat eine Lange ven 175 Meter und eine Breite ven · ‘
IIMII E 70 Meter; die Flügel sind 98 Meter lang und 32 Meter tief. Auf ~ d`
IIIIII eine zweckmassige Weise ist er init dem alten Kreuzgang des i i j
,I·IGI­ frühern Mineritenklesters, auf dessen Stelle er steht, in Yerbin- j i r l.,
(IIII. I dung gebracht. Im untern·Theile des Kreusganges befinclen sich ‘
ICII¤< ` römische Alterthümer, se wie Baureste und Sculpturen aus der
Img _remanischen, gethiselien und Renaissancezeit, im ebern Glaser,
IIIIII, Brence- und Thensachen, antike Möbel, kölner Pertraits und I _ *I,'
ISIGI. die Beisserée’schen Glasgeinälde. In der untern Etage an der A
,dGI« Westseite linden sich die Münzen, Kupferstiche, I·Iandzeichnun­ I
dGII_ gen, Miniaturen, alte Drucke, Gennnen und andere werthvelle ‘ {I I
Kunstgegenstande. An der Ostseite finden sich mittelalterliche
Waüen und eine lange Reihe kcstbarer Bilder der kölnischen Y
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