HomeDie alte und die neue Stadt KölnPagina 55

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· gothiseh umgebztut), die protestentisehe Kirche im Filzengr:t­ v g?.
I ben, ein 'neuer Bau im Basilikenstil. Zu den kirehliehen Ge-
· bätuden gehört auch die in den Jzthren 1859 bis 1S61 in men- ·;
· ‘ risehem Stil ven Zwirner erbztute präiehtige Syn ago ge. 4 .
1 Von liervormgenden elten Profttnbeuten sind zu nennen: das 1
5 '1`empelhztus in der Rlieingttsse, der Fainiliensitz der ,,Over­ i
5 stolzen in der Rheingesse? Es ist dies ein prátehtiger r0mttni­
1 ‘ scher Bau aus dem 12. oder Anfztng des 13. Jahrhunderts, der Qï
5 im Erdgesehoss rundbegige, im zweiten Gesehoss kleinbegige, im lu ''S il
. dritten rundbegige Fenster, im Staifelgiebel theils rundbegig, theils i­ Ré ;
5 steffelförmig überdeekte Blenden zrufweist. lm Jahre 1&s36"wurde 1
3 das Gebäude von der Stadt erworben und hergestellt. Roniunisehe - if
1 Baureste finden sich noeh en einem Hause in der Georgstrasse, .
3 4 einem auf dem Altenmztrkt, einem im Filzengraben, einem auf dem ` .
Gereensdrieseli, am Camper Hofe, em Eiiifztlnls-Tliore zum Hztuse 2 P
3 VVolkenburg und zum ztlten Wztisenhztuse. Von den gothisehen J M
{ . Profamgebàtuden nimmt den ersteu Platz dus B.:tthha.us ein. Es . Ef,
4 ist dies ein ätusserst interessanter Bau, der in seinen einzelnen In
iï Bestzindtheilen den Cliztmkter der Hmiptperiodeii der Kölner Ge- U ` "
5 ; schiehte und Kunstentwieklung en der Stirn trátgt. Der jetzige i .
Bau steht theilweise auf der ztlten römiselien Stedtxnziuer, tlieil­ si . '
" - weise auf den Substruetionen und Bogenstellungen eines gewztl- ’» 1;. l
, tigen Römerbztues, wzthrsclieinlieli des Prätoriunis. lteste dieser
i § Bogen sind noch im Keller siehtbur. Der àlteste Tlieil des jetzt S .
S neeli stehenden Ruthheuses stexnmt uns dem Anfung des 1,-1. Jttlir- _ nl
S hunderts. Es ist dies der hinter dem Portal liegende Mittelbau v `{_
K1 mit dem sogenennten Hunsisehen Seele. Bedeutende Aenderungen 1
- und Versehönerungen erfulir dieser Ben ntteh einer Feuersbrunst
E des Jelires 13419. Bei dieser Gelegenheit wurden uuelx die dus
­ dem ersten Drittel des 14. Jïtlirhunderts stemmenden, unter zier­ Y
al liehen Buldaehinen stehenden C11ïl,ï`€L1{i€l‘iS11SCilCll Stein~Figuren,
1, welche drei Helden des Heideuthums, drei des Judentliums und
H drei des Ohristentliums dztrstellen, restzturirt. Der nördlieli vem S
e · V Hanseszml liegende präehtige, füiifstöekige Thurm wurde 1407 E
e begonnen und 1=1 14; vollendet. Die B2tukeste11 wurden von den P '
i- X 1396 von den edeln Gesehlechtern eingezogenen Strefgeldern `evv
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