HomeDie alte und die neue Stadt KölnPagina 46

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, X i Andere, weniger bedeutende remanisehe Kirchen mit späteren j
l zg Zuthaten sind: Maria Lyskirchen, mit ei11er fein und ge-
sehmackvoll ausgeführten Stein-Statue, Maria mit dem Kinde,
; a11 der Ausscnseite der Cl1or­Absis, Blll(3l‘ prachtigen Orgel, einer
S _ tüehtig gesehnitzten Holzthür und ei11em Evangelistarium mit
1 _ praehtigem Elfenbein-Relief aus dem 12. Jalirhundert; St. J 0-
LIF, l1a1111, mit einer aussen an der Nordseite beiindliehen Holz-
J Seulptur, Christus am Kreuz, Maria u11d Johannes, aus der Dürer’-
sel1e11 Zeit; St. Columba, mit einer artigen Statue, Maria mit
AI; dem Kinde, in der Nordost-Eeke, aus dem 15. Jahrhundert.
‘ Von den Kirehen der gothiselien Kunst-Epoche ist vor allen _
der Dom zu nennen. Schon Engelbert der Heilige hatte de11
Plan gefasst, an der Stelle der alten romanisehen Kathedrale,
ï welohe zwei Chöre hatte, einen Neubau aufzuführen, weleher der
1 Bedeutung der Kölner Kirche lllld dem Rufe des im alten Dom
` aufbewahrten Schatzes von Beliquien entspreehe. Dieser Gedanke
sollte lll1tG1‘ Conrad von Hoelistaden zur Ausführung gebracht
werden. Bereits im Jahre 1247 lag der Plan zur Erriehtung
einer Yöllig neuen Domkirehe vor. Mit Rüeksieht auf de11 Stifts­
Gottesdienst wollte man zuerst das Chor östlich von der alten
,1 Domkirche fertig stellen, dann erst dêll alten Bau niederlegen ” .
u11d den Ausbau des Langhauses u11d des Quersehiiïes i11 Angriif
_ nehmen. Der Beginn des Neubaues musste in Folge des Brand-
Unglückes, weven am Quirinus-Abend 1248 der alte Dom so
stark beschadigt wurde, dass nur zur Noth der Gottesdienst
LQ darin fortgesetzt werden kennte, beschleunigt werden. Man ent-
i A sehloss sich, die durch de11 Brand hart mitgenommene alte Kirche
wieder herzustellen, zugleieh aber den Bau der neuen Kathedrale
zu beginnen.
Der Grundstein zum neuen Dome wurde am 14. August 1248
.l.. von Erzbisehof Conrad gelegt. Wahrend man am Cher der
neuen Kirche rustig arbeitete, wurde der zureichend restaurirte
alte Dom zum Capitels-Gottesdienst weiter benutzt. Als der
geniale Scliöpfer des grossartigen Wunderwerkes gothischer Bau- {
kunst wird der Dom-Baumeister Gerhard von Rile, welchem das ë
il Dom-Capitel 1257 eine Baustelle 3.11 der Marzellenstrasse überliess,
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