HomeDie alte und die neue Stadt KölnPagina 45

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St. Cunib e rt wurde 1247 durch Erzbischef Conrad ein- *­
geweiht. Es ist eine gewölbte Basilika mit zwei Querschiiïen.
Der ganzc Bau charakterisirt sich als ein bedeutender Musterbau
des sogenannten Uebergangsstils. Die Kirche hat noch Reste
treifliclier romanischer Wandmalereien aus der ersten Halfte des
13. so wie aus dem 14. Jahrliundert, in den Chorfenstern prach­
5 tige Glasmalereien aus der Mitte des 13. Jahrhunderts, dann
einige gute Gemalde aus der Kölner Scliule, eine Büste von ver-
ï goldetem Kupfer aus dem 13. Jahrhundert, zwei charakteristische
= Statuen aus dem 14. und eine gute H0lz­Sculptur, die Kreuzi- ‘
Q gung in Relief, aus dem 16. Jahrhundert. fd ,
_ Die Apostelkirche wurde von Erzbischof Heribert 1021
· begonnen und von Pilgrim gegen 1030 vollendet. Walirscheinlich X
_ rühren die Arkaden des Schiiïes in ihrer ursprüngliclien Form
_ _ von diesem Bau lier. Im Jahre 1098 wurde die Kirche durch
· § ` eine Feuersbrunst eingeascliert, bald aber wieder neu aufgebaut. Q J il
Ein aberrnaliges Brandunglück traf sie 1199. Beim Neubau
‘ wurden einzelne Theile der alten Anlage benutzt. Die Gewölbe
wurden 1219 v0n Albero dem Laien eingezcgen. Im Jahre 1451
erhielt die Sacristei eine Erweiterung. .V0n besonderer Pracht ’g
­ und Wirkung ist in dieser Kirelie die Kuppel über der Vierung. __y'd
I Von dem spatrcmanisclien Sclirein der hh. Felix und Audaetus
. _ ist nur noch der liölzerne Kasten mit wenigen Resten emaillirter ‘
‘ Metallbleche vorlianden. Von dem reiehen Ohergestühl findet sich i
nur noch ein Rest in der Cl10r­Absis. F
St. Ursula wurde nach der normannischen Invasion neu
aufgebaut. Bedeutende Umgestaltungen erfuhr die Kirche im r g
` 12. J alirhundert. Die Wölbung fand erst in gothischer Zeit Statt. gaf §
Diese Kirche bewalirt aus der Merowingischen Zeit einen kleinen T`
Stein­Sark0phag eines Kindes aus der Familie des Zlfcojorcs domus ä
‘ und aus der Karolingisclien eine aus Krystall gesclinitzte Figur ‘
E eines Schachspieles. Der praehtvolle spatromanische Schrein der .
‘ h. Ursula hat die Form einer kreuzförmigen Capelle. Von Tafel-
_ nialereien hat die Kirclie zehn Apostelbilder, die auf Schiefer-
` ' tafeln in colorirten Umrissen mit Goldlichtern gemalt sind und
_ (HG Jahreszahl 1224 tragen,
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