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g, rxrte Mesailcbeden mit alttestamentlielien Darstellungen aus dem i k
11. Jahrlxundert.
_DieKircl1e St. Citcilien stammt in ihren ätltesten Theilen aus _
dem 10. J ahrliundert. Erzbischof Wichfricd liess zwischen 930 und
941 die bereits von Erzbischcf Willibert errichtete Cacilienkirche .
in aller Pracht restauriren. Der Biograph des Erzbiseliofs Anne `
nennt diese Kirche ein altes Bauwerk (emtéquae structzwae). Bei
einer durcligreifenden Restauration gegen Ende des 12. Jal1r­”
hunderts scheint ei11 Tlieil der alten Pfeilerbasilika stehen geblie-
ben zu sein. Im Jahre 1261 wurde der Bau der Capelle des
g li. Paulinus, ein opus sumptuosum, angefangen. Im Westen der
Kirche beiindet sich eine auf vier Pfeiler­Reihen ruhende Empore;
westlich neben der unter derselben beiindlichen Halle liegt die
I Krypta, welche als ein Rest der von Maternus erbauten Bisch0fs­ 1
kirche, sicher mit Unreclit, ausgegeben wird. Eine bemerkens- * ‘~
wertlie Sculptur dieser Kirche ist das im Tympanon eingesetzte
Relief der h. Cäcilia mit den hh. Tiburtius und Valerian.
. St. Pantaleon. Die Fundamente zu dieser Kirche wurden _
Y 964 gelegt. Die neue Kirehe erhob sich an der Stelle eines alten,
E wenig besuchten ruinenhaften Kirchleins des 11. Pantaleon. Die
gg Ruinen der alten constantinischen Brucke liess Erzbischof Bruno
abbrechen, um die Steine zu dem neuen Bau zu verwenden;
Warinus weihte die 980 vollendete Kirehe ein. Aus der Zeit von ,
964 bis 980 scheint der Unterbau des in der Mitte stehenden
` Thurmes init seinen zweigeseliossigen Anbauten gegen Norden und
Süden herzurühren. Im Anfang des 13. Jahrhunderts wurde die
Kirche umgebaut und neu geweiht. Die Kirche ist eine Pfeiler­
basilika. Im 17. Jahrhundert wurde das Mittelschifï neu ein-
gewölbt, bei welcher Gelegenheit man das Cher in spätgotliischeni ‘
Stil veränclerte. Der ebere Theil des Thurmes ist aus dem 18.
Jalirhundert. In der nördlieh ven der Kirche gelegenen Seiten-
capelle finden sich Beste ven Wandmalereien aus der ronianischen
Zeit. In der Kirche selbst ruhen der Erzbischef Bruno und die
Kaiserin Theopliano. ‘..i
St. Martin, früher auf einer Rheininsel gelegen, wurde
1172 von Erzbischof Philipp eingeweiht. Der gewaltige Ostbau mit H
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