HomeDie alte und die neue Stadt KölnPagina 42

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. e erbaut werden, stammt die mit stark verspringenden Helzreliefs fä
Q I verzierte Thür, welche in die Absis des nördlichen Querflügels führt.
I `D Aus derselbcn Zeit rührt der Deckel des Grabmals der Plectrudis her.
Die Krypta hat einige interessante alte Wandmalereien. In der
_ 1465 erbauten Hardenrath’schen Kapelle befindcn sich einige
F . schatzenswerthe Bilder aus der Schule des Meisters Stephan se wie
Y einige schöne Glasgemitlde. Aus dem Jahre 1523 stammt die J
, im Auftrag des kaiserlichen Raths Georg Haquenay in Mecheln I
Tl angefertigte Orgelbühne, welche früher als Lettner u11d Grab- _h
. denkmal Cher und Kirchenschitf trennte. Die rei<·hgegliederte
T j. _ Architektur, die eigenthümlich gestalteten Baldachine und vielen I
; = Reliefs u11d Statuetten mussen diesem eriginellen Werkc an seiner
E Y ursprünglichen Stelle einen zauberischen Reiz gegeben haben.
1 Die alte, angeblich ven der h. Helena erbaute Kirche ven I
I St. Gereen erfuhr einen völligen Umbau durch den Erzbischef
Anne. Derselbe liess das alte Dekagen an der Ostseite durcl1-
[ brechen und ei11 geraumiges Langschiff mit einem prachtvellen
Cher und zwei Thürmen anbauen. Um die Mitte des 12. Jahr-
hunderts erfuhr die Kirche eine bedeutende Erweiterung: diese j
bestand in Erhöhung des Langhauses, Einsetzung des Gewölbes und
f Anbau der jetzigen Cher­Absis mit den daran stessenden Thürmen. ;;
Das alte Dekagen wurde im 13. Jahrhundert niedergelegt und
durch das jetzigc ersetzt; nach Westen erhielt es ci11e Verhalle.
’ Spuren des römischen Baues sind neeh a11 den unteren Theilen
E dieses Zehnecks zu sehen. Dieser prachtige Kuppelbau, 16,04 I
`Q Meter breit und 18,2 Meter lang, begann 1219 und wurde 1227
I vellendet. Um dieselbe Zeit wurde auch die.Jehannis-Capelle
‘ angebaut. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts wurde das Cher-
W gewölbe eingezegen. Die Saeristei, ein in den schönsten Verhalt­
nissen und mit reiehem Maasswerk ausgeführtes Werk gethischer
1 Baukunst, stammt aus dem Jahre 1316. Ven heher Bedeutung
sind die in der Tauf­Cape11e befindlichen Wandgemalde: Christus,
er Maria, Johannes der Taufer u. A., eben se verschiedene Beste
ven Wandgemalden in der Krypta. In den Fenstern der Sa-
cristei linden sich in gutem Stil gehaltene gethische Glasgemalde.
W l Ven ganz besenderem Interesse ist der jetzt wieder gut restau-
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