HomeDe inrigting der middelbare school voor meisjesPagina 15

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Nun entwickelt sich in der Natur wahrlich nicht alles so normal und
friedlich, als es Unkundige meinen. Und die menschliche Natur zumal
ist harten Kämpfen unterworfen ...... Auch suchen gerade gegen-
wärtig unsere aufgeklärtesten Aertze den Grundsatz zu verbreiten, dass
es viel ersprieslicher ist, in gesunden Tagen für die richtige Pflege
des Körpers zu sorgen, als in kranken von einem Heilmittel zum anderen
zu flüchten. Ruht nun in der That eine so schwere Verantwortlichkeit
auf der Mutter des Hauses, so ist man verpflichtet, bei der weiblichen
Erziehung darauf Rücksicht zu nehmen. Eine dringende Forderung ist
demnach: Unterricht über den Bau des menschlichen
Kör pers, seine Entwickelung und naturgemäsze Pflege. Man mache
die jungen Mädchen mit den praktischen Principien der Gesund-
heitslehre bekannt und wecke ihre Fahigkeit, ein frisches, be-
hagliches Leben in der Familie zu verbreiten."
Gij hebt die stemmen vernomen, Bertha; wat er op de Berliner
Frauen­Vereins-Conferenz over dit punt gezegd is, kan u
niet onbekend gebleven zijn; zelve haalt gg de woorden aan uit Vir-
chow’s >>Ueber die Erziehung des Weibes für seinen Beruf"; maar
toch hebt gij voor gezond/widsleer op uw programma >>geen plaats kun-
nen vinden"? >>Des noods" - des noods! - zoudt gij »er het derde uur
der algemeene geschiedenis voor willen afstaan." Gü kunter van ons
Parcival en de Nibelungen voor krijgen, en de Klassieke
oudheid er
Maar we willen niet tot een andere eenzijdigheid vervallen, en we
behoeven dat niet: men kan Parcival en de Nibelungen genie-
ten, over de Antigone meêpraten en zich t’l1uis gevoelen in de kunst-
tempels van München, en toch weten hoe men een zuigeling behandelen
moet. Maar ik vrees, dat men op uwe school van het eerste te veel en
T van het laatste te weinig zou leeren, en in mijne vrees word ik ver-
sterkt door uwe duitsche zusters, die nu een kwart eeuw ondervinding
hebben van de höhere Töchterschule. Ulrike Henschke, eene uit
velen, schrüftz C) >>Wie wenig unsere bisherigen Anstalten das junge
Mädchen fïir ihre Pflichten in der Familie vorbereiten, lehrt die tägliche
Erfahrung. Nichts von dem, was sie als Hausfrau zu wissen braucht,
ertährt sie auch nur andeutungsweise. Obgleich sich die täglichen
Bedürfnisse auf’s Mannigfaltigste ervveitert haben, steht die junge "
Hausfrau unwissender da, als die Hausfrau in patriarchalisch einfachen
Zeiten. Allerdings ist auch die traditionelle miitterliche Anleitung der
völlig veränderten Verhältnissen unserer modernen Cultur langst nicht
mehr gewachsen. Ein systematischer Unterricht in der Hausha1­
tungslehre scheint uns daher eine durchaus zeitgemässe Forderung
an die weiblichen Lehranstalten." i
Voor Huishoudkunde bü u geen plaats.
(*) S. 13 f.