HomeInsektenkalamitäten in den niederländischen ForstenPagina 3

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. Inscktcnkalamïtäten
‘ in den niedcrländischen Forstcn
_ Von M.de Koning,
i Oberförster der "Nederlandsche Heidemaatscha.ppij"
{ 1.Einleitung.
_ ‘ Die Geschichte des niederländischen Waldbaus ist noch ziemlich
»· Viele Ereignisse sind für die N achkommenschaft nicht be-
i wahrt geblieben. Es ist übrigens auch fraglich, ob in früherer Zeit
viele bedeutende Ereignisse stattgefunden haben.
is Die Forstkultur hat in Holland nie eine solche Bolle gespielt wie
z. B. in den mitteleuropäischen Staaten. Das Land war immer Wald-
‘ arm; Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei, Handel und Schiffahrt
waren von jeher die Erwerbsquellen, und die Forstkultur wurde wenig
I ' beaohtet.
Bis zum Ende des 19. J ahrhunderts bestand die forstliche Arbeit
i _ in Holland hauptsächlich in Anpflanzung von Kiefern für Gruben-
· holz, welches nach Belgi­en und nach der Ruhrgegend verkauft wurde,
weiter in Eichensohälwaldbetrieb für di·e Gerberei.
ik Die vielen schönen Landgüter, an welchen das Land reich ist,
i. und deren viele schon im 17. J ahrhundert angelegt wurden, dürfen
. nicht als Wald, sondern mehr als Park betrachtet werden.
Ein geregelter Waldbetrieb wurde im 19. J ahrhundert nur hie
· und da angetroffen. Gegen das Ende dieses J ahrhunderts hat sich
_,.i z ` dies geändert.
_ Verschiedene Ereignisse gaben AnlaB dazu:
` _ Im Jahre 1883 wurde der erste forstwirtschaftliche Unterricht
an der landwirtschaftlichen Hochschule in Wageningen geg-eben,
H ' hauptsächlich bestimmt zur Erziehung von Oberförstern für Indien.
Um den Bedarf an gut beschlagenen Förstern für Holland zu decken,
, I wurde im Jahre 1887 in Frederiksoord eine Elementarschule für
á Forstwwrirtschaftsunterricht gestiftet.
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